Prinz Harry Nackt-Skandal: Er muss Facebook-Profil löschen

Wie Millionen andere Menschen will auch ein Royal nicht auf Facebook verzichten. Um unerkannt zu bleiben, hat Prinz Harry angeblich unter dem Pseudonym «Spike Wells» mit seinen Freunden kommuniziert und Fotos ausgetauscht. Künftig muss er darauf verzichten.

«Spike Wells» hatte über 400 Facebook-Freunde, darunter einige der reichsten Briten und Britinnen. Er stammte aus der Stadt Maun in Botswana und gab als Interessen «alle Sportarten» an. Seine Aktivitäten liessen zudem auf eine Leidenschaft für Partys schliessen. Vergangene Woche ist «Spike Wells» plötzlich aus dem sozialen Netzwerk verschwunden.

Angeblich soll es sich um den Privat-Account von Prinz Harry, 27, gehandelt haben, schreiben die britischen Medien. Harrys Spitzname soll nämlich Spike sein, «selbst ein Bewacher von Scotland Yard nennt ihn Spike», weiss «The Sun». Noch vergangene Woche hat «Spike Wells» gemäss «The Telegraph» sein Profilbild geändert. Er soll einen Schnappschuss von drei jungen Männern mit Hüten gewählt haben, von denen einer wie Prinz Harry ausgesehen hat. Das Bild schien in einer grossen Hotel-Suite aufgenommen worden zu sein - es habe eine auffallende Ähnlichkeit mit dem «MGM» gehabt, wo Harry tatsächlich während seines Vegas-Aufenthalts wohnte.

Nach dem grossen Tumult um die Nackt-Bilder aus Las Vegas habe der Party-Prinz sein Facebook-Konto nun aber auf Anraten seines Sekretärs gelöscht - aus Angst vor der Verbreitung weiterer pikanter Bilder. Das Königshaus befürchtet, dass private Schnappschüsse aus Necker Island, wo Harry kurz vor Las Vegas weilte, missbraucht werden könnten. Letzte Woche sind bereits Fotos von dieser Reise aufgetaucht - auf dem Facebook-Account von Harrys bestem Freund Arthur Landon. Unter den Bildern habe ein gewisser «Spike Wells» munter Kommentare angebracht. Inzwischen wurde auch Landons Facebook-Profil gelöscht.

Offiziell Stellung wollte der Palast nicht beziehen. Dai Davies, der bei Scotland Yard für den Schutz der britischen Royals zuständig ist, meinte aber gegenüber «The Telegraph», dass eine Facebook-Seite für Mitglieder der Königsfamilie «ein Sicherheits-Risiko» sei. 

Auch interessant