Königin Silvia & Carl Gustaf Nazi-Vorwurf: Neuer Wirbel am schwedischen Hof

Zuerst sorgte die Sex-Affäre von König Carl Gustaf für Aufsehen. Jetzt holt die Nazi-Vergangenheit von Silvias Vater Walther Sommerlath die Royals ein.
Königin Silvia und König Carl Gustaf von Schweden lächeln sich den Ärger vom Leib.
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Königin Silvia und König Carl Gustaf von Schweden lächeln sich den Ärger vom Leib.

Schwere Vorwürfe gegen Königin Silvias, 66, Vater Walther Sommerlath, † 89: Ein schwedischer TV-Sender will wissen, dass der Deutsche zur Zeit des Zweiten Weltkrieges eine Firma leitete, die Kriegsmaterial hergestellt hat. Zwar ist längst bekannt, dass Sommerlath der nationalsozialistischen Partei angehörte. Doch die neuesten Enthüllungen waren unbekannt.

Während der Hof zu den Anschuldigungen nur so viel sagt, indem er «keinen Anlass sieht, den Inhalt der Sendung zu kommentieren», wehrt sich Silvias Bruder Ralf de Toledo Sommerlath. Gemäss Bild.de sagt er schwedischen Zeitung «Expressen»: «Nichts darin stimmt, alles Lügen und Verleumdung. Für unsere Familie ist das äussert verletzend.»

Die schwedische Königsfamilie muss derzeit eine dicke Haut haben. Bereits zum zweiten Mal innert kurzer Zeit sorgen Negativschlagzeilen für Aufsehen.

Erst vor kurzem brachte ein Sex-Skandal um König Carl Gustaf die könglichen Gemäuer zum Wackeln. Der Biorgraf Thomas Sjöberg schrieb in einem Buch über den 64-Jährigen. «Der widerwillige Monarch» heisst das Werk. Es beleuchtet unter anderem das – aussereheliche – Liebesleben Carl Gustafs. Seine Affäre, Camilla Henemark, 46, sagt heute über deren Beziehung zueinander: «Ich war verliebt. Vollständig hirnverbrannt eigentlich. Wir haben die Sinnlosigkeit weggelacht. Er sieht so gut aus. Er ist so süss. Das ist Teil seiner natürlichen Ausstrahlung.»

 

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