Anna-Maria Zimmermann Neue Hoffnung nach Marathon-OP

Seit dem schweren Helikopter-Unfall ist Anna-Maria Zimmermanns linker Arm gelähnt. Vergangene Woche musste sich die ehemalige «DSDS»-Teilnehmerin einer zweiten Operation unterziehen. Nun spricht sie darüber, wie es ihr geht und welche Ziele sie sich gesetzt hat.
Anna-Maria Zimmermann freut sich über die kleinen Fortschritte in ihrem Arm.
© RDB Anna-Maria Zimmermann freut sich über die kleinen Fortschritte in ihrem Arm.

Anna-Maria Zimmermann, 22, hat wieder Hoffnung, dass die Lähmung in ihrem linken Arm und den Fingern verschwindet. Allerdings musste sich die ehemalige «Deutschland sucht den Superstar»-Teilnehmerin dafür einer langwierigen Operation unterziehen. Vergangene Woche entnahmen ihr Ärzte gesunde Nerven aus beiden Oberschenkeln und dem rechten Arm und setzten diese in ihren linken Arm ein. Zwölf Stunden dauerte der Eingriff. Es war bereits der zweite, den Zimmermann nach dem Helikopter-Absturz im Oktober 2010 über sich ergehen lassen musste. Doch er zeigt bereits jetzt seine Wirkung.

Eine Woche nach der Operation sagt die Sängerin zu RTL: «Jetzt ist der Arm ganz hochsensibel geworden. Ich spüre jede kleine Bewegung und ich kann ihn auch schon einen Zentimeter bewegen.» Aber Zimmermann ist sich bewusst, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall - es werde immer ein Unfallarm bleiben. Schwere Sachen hochheben werde sie nie mehr können, auch beide Hände in die Höhe strecken, gehe nicht mehr. «Das ist auch nicht mehr mein Ziel.» Sie sei schon froh darüber, dass ihr Arm kein Fremdkörper mehr und Leben in ihn zurückgekehrt sei. Bis zu vier Jahre kann der Rehabilitationsprozess dauern.

Anfang Juni feierte Zimmermann ihr musikalisches Comeback. Sie sang erstmals wieder vor einem TV-Publikum und freut sich schon auf ihren nächsten Auftritt am 17. September.

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