Niederländische Königsfamilie Zurück an der Unfallstelle von Friso

Vor genau zwei Jahren geriet Prinz Friso in Österreich unter eine Lawine und fiel ins Koma. 18 Monate später verstarb er. Dennoch hält die Königsfamilie an ihrer Tradition fest und verbringt dort ihren Winterurlaub.

Seit 1959 gehört es zur Tradition des niederländischen Königshauses, Skiferien im österreichischen Lech zu machen. Dieses Jahr dürfte der Urlaub Prinzessin Mabel, 45, ihren Töchtern Luana, 7, und Zaria, 8, sowie dem Rest der Familie aber schwerfallen - es ist das erste Mal seit dem Tod von Prinz Friso, † 44, dass die Royals an den Unfallort zurückkehren. Vor genau zwei Jahren, am 17. Februar 2012, wurde er abseits der Pisten unter einer Lawine begraben. Danach lag der Vater der beiden Mädchen 18 Monate lang im Koma, ehe er im August 2013 verstarb. Nur einen Tag nach dem Geburtstag von Witwe Mabel.

Jetzt posieren Mabel, Prinzessin Beatrix, 76, König Willem-Alexander, 46, Königin Máxima, 42, und die Kinder im Schnee für die Paparazzi. Die Unfallstelle liegt nur etwa 200 Meter entfernt. Ein Ort, der für immer mit dem tragischen Tod des Prinzen verbunden sein wird. Wäre es nicht besser, mit der Tradition zu brechen und künftig einen anderen Ort als Ferienziel zu wählen? Ist dieser Gang für Mabel nicht zu schwer?

Der niederländische Journalist Rob Savelberg, 36, erklärt im Interview mit RTL: «Natürlich muss das schmerzen, aber es geht auch um Wiedergutmachung. Ihre Kinder sind dabei. Und so zu tun, als wäre nichts passiert, das wäre blöd.» Es gehe darum, wieder Normalität herzustellen. Dazu gehöre auch, dass die gesamte Familie wieder dort sei und sich für die Kinder möglichst wenig verändere. «Alleine schon für die Kinder muss sie jetzt die starke Mutter sein, die zeigt, wir dürfen auch geniessen.»

Alles über Prinzessin Mabel, König Willem-Alexander und Co. finden Sie im grossen Royal-Dossier.

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