Hilfsprojekt in Mosambik

Nino Schurter testet die E-Bike-Ambulanz

Mit dem E-Bike zum Spital. Die Organisation Solidarmed stellt ein Projekt in Mosambik auf die Beine, die genau dieses Ziel hat. Mountainbiker Nino Schurter hat es sich vor Ort angeschaut und erzählt der «Schweizer Illustrierten», weshalb ihm die E-Bike-Ambulanz am Herzen liegt.

© Adrian Bretscher

Nino Schurter begleitet eine E-Ambulanz in Mosambik.

Der Schweizer Mountainbike-Star Nino Schurter, 31, ist im November für Solidarmed ins südliche Afrika nach Pemba in Mosambik gereist. Dort baut die Organisation in einer der ärmsten Gegenden Afrikas ein Ambulanz-System mit Elektro-Bikes auf. Ziel ist es, dass vor allem schwangere Frauen bei Komplikationen rechtzeitig ins Spital gebracht werden können.

Nino Schurter reist als Schirmherr der Aktion an und instruiert die einheimischen Fahrer im Umgang mit den E-Bikes. Er macht selbst die ersten Testfahrten von einer dörflichen Siedlung ins Healthcenter nach Napithu. Trotz ein paar Mängeln bei den Prototypen ist Schurter sehr überzeugt von der Aktion.

In der einen Woche, die der Olympiasieger und Mehrfachweltmeister in Mosambik verbringt, lernt er Land und Leute kennen, ist tief beeindruckt von der Schönheit der Natur, aber auch betroffen von der Armut der Bevölkerung. Bei einem extra für ihn organisierten Velorennen erfährt er aber auch die Begeisterungsfähigkeit und Fröhlichkeit der Menschen.

Um die Mittel für die E-Bikes zusammenzubringen, hat Solidarmed eine Crowdfunding-Aktion gestartet, an der man sich mit einem Beitrag nach Wahl zur Beschaffung der Bikes beteiligen kann. Hier gehts zur Aktion.

Dem weltbesten Mountainbiker der Gegenwart, Nino Schurter, liegt die Aktion sehr am Herzen. Seine Eindrücke schildert er oben im Video.

Iso Niedermann am 4. Dezember 2017, 9.53 Uhr