Oscar Pistorius Geldsorgen! Er will das Todeshaus verkaufen

Zu viele Erinnerungen, zu hohe Kosten: Oscar Pistorius will das Haus, in dem er seine Freundin am Valentinstag 2013 erschossen hatte, loswerden. Unter anderem braucht er Geld für den Mordprozess, der seit drei Wochen in Pretoria stattfindet.
Porträt Oscar Pistorius auf der Laufbahn
© Dukas

Oscar Pistorius muss sich seit Anfang März vor Gericht verantworten. Ihm wird vorsätzliche Tötung vorgeworfen, er hingegen beteuert, er habe seine Freundin aus Versehen erschossen.

Seit der verhängnisvollen Nacht hat er keinen Schritt mehr in dieses Haus gemacht. Zu viele Erinnerung stecken in dem Anwesen am Rande der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria. Am 14. Februar 2013, am Valentinstag, tötete Oscar Pistorius, 27, dort seine Freundin Reeva Steenkamp, †29, mit vier Schüssen durch die verschlossene Badezimmertür. Jetzt will er das Haus verkaufen, erklärt Anwalt Brian Webber.

Der Mordprozess gegen den Paralympic-Star dauert mittlerweile schon seit drei Wochen an - und ein Ende ist so bald nicht in Sicht. Für drei Anwälte, verschiedene Experten und Gutachter blättert Oscar Pistorius täglich Unsummen hin. Umgerechnet mehr als 8000 Franken jeden Tag. Um die Kosten zu decken, verkauft der 27-Jährige sein Haus an den Meistbietenden. Geschätzter Wert: 400'000 Franken.

In der Nacht zum Valentinstag hat er das Haus zum letzten Mal betreten, seither lebt der Spitzensportler bei seinem Onkel. Laut seinem Anwalt will er nie wieder einen Schritt in die gesicherte Wohnanlage setzen.

Oscar Pistorius will Haus verkaufen
© Dukas

Das Haus von Oscar Pistorius steht zum Verkauf. Es ist der Tatort im Mordfall Reeva Steenkamp.

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