Verschwörungstheorie, Depressionen und Brathähnchen Paris Jackson glaubt, ihr Vater wurde ermordet

Es ist das erste Mal, dass Paris Jackson so offen über den Tod ihres Vaters spricht. Sie äusserst sich zur Mord-Theorie, erzählt von sexuellem Missbrauch und davon, dass ihr Vater ein Spitzen-Koch war. 
Michael Jackson
© RDB / Michael Kupferschmidt

Wurde der King of Pop ermordet? Er fühlte sich offenbar verfolgt.

Sie war gerade mal elf Jahre alt, als ihr Vater starb. Jetzt, acht Jahre später, spricht Paris Jackson, 18, erstmals über die Umstände, die zum Tod des King of Pops geführt haben. Und der Teenager erhebt schwere Vorwürfe. So ist sie davon überzeugt, dass ihr Vater umgebracht wurde. «Er hat immer wieder Andeutungen gemacht, dass irgendwelche Leute hinter ihm her seien», sagt sie im «Rolling Stone»-Magazin. «Eines Tages werden sie mich umbringen», soll Michael Jackson, †51, zu ihr gesagt haben. 

Paris ist sich bewusst, wie das klingt. Trotzdem ist sie davon überzeugt: «Alles deutet darauf hin. Es klingt wie eine Verschwörungstheorie und es klingt nach Bullshit. Aber die echten Fans und jeder in der Familie weiss es. Es war alles geplant.» Einen Verdächtigen hat sie aber nicht. «Es gibt viele, die meinen Vater gerne tot gesehen hätten.»

Auch rechtliche Schritte will sie nicht verfolgen. Noch nicht. «Es ist wie Schach. Und ich versuche, das Spiel richtig zu spielen. Und das ist alles, was ich momentan dazu sagen kann.»

Paris wurde sexuell missbraucht

Paris spricht auch über ihre Depressionen, Drogensucht und die Selbstmordversuche. Im Juni 2013 schluckte sie eine Überdosis Tabletten und schlitzte sich die Pulsadern auf. «Es war einfach nur Selbst-Hass», sagt Paris. «Ich hatte kein Selbstbewusstsein, habe geglaubt, dass ich nichts richtig machen könnte. Ich dachte, ich bin es nicht wert zu leben.» Nach diesem Vorfall wusste sie, dass sie sich in Therapie begeben muss. 

Grund für ihren Absturz könnte ein Erlebnis sein, das passierte, als sie 14 Jahre alt war. Damals wurde sie von einem älteren Mann, einem völlig Fremden, sexuell missbraucht. «Ich möchte nicht näher darauf eingehen. Aber es war keine gute Erfahrung und es war wirklich hart für mich. Damals hatte ich niemandem davon erzählt.» 

Paris spricht aber nicht nur über so düstere Themen mit dem «Rolling Stone». Sie verrät auch: «Mein Vater war ein Spitzen-Koch. Sein Brathähnchen war das beste der Welt. Und er hat mir beigebracht, wie man eine Süsskartoffel-Pastete macht.»

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