Paul Walker (†) Die Beerdigung bleibt ganz privat

Tausende trauern um den verstorbenen Paul Walker. Am Unfallort liegt ein Meer aus Kerzen und Blumen. Die Beerdigung des «The Fast and The Furious»-Schauspielers findet aber im kleinen Rahmen statt - aus Rücksicht auf seine 15-jährige Tochter.
Paul Walker «The fast and the furious» ist tot
© Getty Images

Am 30. November kam Paul Walker bei einem Autounfall ums Leben. Am Steuer sass sein Freund, der Rennfahrer Roger Rodas. Beide waren auf der Stelle tot. 

Es soll eine intime Feier im Familienkreis werden: die Beerdigung des tödlich verunfallten Paul Walkers, †40. Und zur Familie zählte er zu Lebzeiten nicht nur die Geschwister, seine Eltern und die 15-jährige Tochter Meadow - sondern auch einen Grossteil des Casts von «The Fast and The Furious» und natürlich seine Freundin Jasmine Pilchard-Gosnell, 23. Tmz.com soll aus dem Umfeld erfahren haben, dass die Feier im geschlossenen Rahmen vor allem für die Tochter wichtig sei, um in Ruhe trauern zu können. Fans und Bekannte müssen also draussen bleiben. Paul Walker wird am Wochenende zu Grabe getragen.

Die Fans haben jedoch eigene Ideen, wie sie angemessen von dem Schauspieler Abschied nehmen können: auch in der Schweiz. In Wohlen sollte am vergangenen Wochenende zu Ehren von Paul Walker ein Auto-Konvoi durch die Strassen ziehen. Fünzig Autos waren geplant, meldet Aargauerzeitung.ch. «Das [sein Tod, Anm. d. Red.] hat mich sehr bewegt, denn durch ihn bin ich zu meinem Traumauto gekommen», wird der Organisator Pascal Willi aus Hilfikon zitiert. Doch es kam anders: Mehr als 2500 Autos fuhren beim Treffpunkt vor, so viele, dass Willi den Konvoi nicht mehr verantworten konnte. Die Gedenkfahrt sagte er schliesslich ab.

Die Aktion hat sich dennoch gelohnt. Bevor die Teilnehmer wieder in ihre Autos stiegen, spendeten einige noch für Paul Walkers Hilfswerk «Reach Out Worldwide». Die Einnahmen kommen Menschen zugute, die von Naturkatastrophen geschädigt wurden.

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