Paul Walker (†) Wars Raserei oder ein technischer Defekt?

Er war ein Speed-Junkie, vor und hinter der Kamera - die Liebe zu schnellen Autos hat Paul Walker das Leben gekostet. Der Tacho seines Todeswagens soll mehr als das Doppelte der erlaubten 70 Kilometer pro Stunde angezeigt haben. Der Porsche Carrera GT ist ausserdem schwer zu kontrollieren und ein technischer Defekt am Fahrzeug kann nicht ausgeschlossen werden.
Paul Walker The fast and the furious kurz vor Autounfall
© Dukas

Paul walker starb am vergangenen Samstag in diesem roten Porsche. Möglicherweise war er defekt - bislang wurde aber noch keine Klage gegen den Autohersteller erhoben.

Wieso musste Hollywood-Schauspieler Paul Walker, †40, am vergangenen Samstag sterben? Mit dieser Frage beschäftigt sich nicht nur seine Familie, sondern auch die kalifornische Polizei. Dass ein zweites Fahrzeug in den Crash involviert war, wird mittlerweile ausgeschlossen - auf einem Überwachungsvideo gibts keinerlei Anzeichen für ein illegales Autorennen.

Überhöhte Geschwindigkeit sei jedoch mit ein Grund für den Unfall gewesen, sagt der Polizeisprecher laut CNN.com. Rund 70 Kilometer pro Stunde sei die Höchstlimite in der Todes-Kurve. Der rote Porsche Carrera GT, in dem Paul Walker und sein Freund Paul Rodas sassen, soll aber mit über 160 unterwegs gewesen sein. Diese Theorie stützt auch die Ex-Partnerin von Paul Walker. «Ich bin mir sicher, dass ein wenig Geschwindigkeit mit im Spiel war», sagt Aubrianna Atwell, 28, gemäss Dailymail.co.uk. Porsches wie der verunfallte seien seine Favoriten gewesen, erklärt sie.

Genau dieses Modell aus dem Jahr 2005 mit einem Neuwert von über 400'000 Franken muss schwer zu lenken sein. Der Porsche sei selbst für professionelle Rennfahrer eine Herausforderung. Und es habe bereits einen Todesfall gegeben, für den die Automarke teuer habe büssen müssen, schreibt Tmz.com. Denn nebst der Geschwindigkeits-Theorie gibt es noch eine andere Vermutung: Der Wagen wies möglicherweise mechanische Defekte auf. Es könnte ein Leck im Bereich der Lenkflüssigkeit gegeben haben, es gäbe Hinweise am Unfallort. Dass es erst unmittelbar vor dem Aufprall Schleuderspuren gab, ist ein weiteres Indiz dafür. Es könnte also sein, dass Roger Rodas das Fahrzeug nicht mehr lenken konnte - so sehr er es auch wollte.

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