Peaches Geldof (†) Letzter Blog: «Ich hatte ein perfektes Leben»

Sie war glücklicher als je zuvor, schien in ihrer Familie das grosse Glück gefunden zu haben. Das verriet Peaches Geldof in einer Kolumne, die sie noch vor ihrem mysteriösen Tod verfasst hat. 
Peaches Geldof mit Söhnen Phaedra und Astala
© Via Instagram.com

Peaches Geldof war für Phaedra (l.) und Astala eine fürsorgliche Mutter, wie aus ihrem Beitrag für «Mother & Baby» nun hervorgeht.

Spätestens beim Lesen ihrer Kolumne in «Mother & Baby» wird klar: Peaches Geldof, † 25, hing an ihrem Leben - und an ihren Kindern. «Zwei wunderschöne Babys, die mich mehr als alles andere lieben. Es war und ist Glückseligkeit», beschreibt sie ihr «perfektes Leben» mit dem knapp zweijährigen Astala und Phaedra, der am 24. April ein Jahr alt wird.

Ihre Söhne und ihre Ehe mit Rockmusiker Thomas Cohen, 23, war der Anker, nach dem sich das einstige It-Girl gesehnt hatte. «Nichts ausser Arbeit hat mich davon abgehalten, immerzu Spass zu haben. Aber es wurde langweilig», schreibt sie in dem Elternmagazin, das sie Ende März als neue Kolumnistin vorgestellt hat. Zumal sich auch die meisten ihrer Party-Bekanntschaften als «Schönwetter-Freunde» herauskristallisiert hätten. Kinder passten da absolut nicht ins Konzept. «Der Gedanke, dass ich kein Kindermädchen wollte, kam nicht gut an.» Gemäss ihren Freunden würden sich das nächtliche Füttern und das morgendliche Aufstehen nicht mit den weingetränkten Abenden vereinbaren lassen. Auch habe sich niemand für ihren Nachwuchs interessiert, geschweige denn mal nach deren Befinden erkundigt. «Das hat mich verletzt. Ich fühlte mich entfremdet und verlassen. Hatte ich einen Fehler gemacht?»

Doch diese anfängliche Skepsis hätten ihr ihre Kinder schon ausgetrieben. «Als Astala sagte, dass er mich liebt, musste ich weinen. Phaedy gab mir einen nassen Kuss und beide fielen lachend in meine Arme. In diesem magischen Moment waren all meine Zweifel ausgelöscht.» Auch wenn der Übergang zum Familienleben «schwierig und angsteinflössend» sein kann, auf einmal hatte sie Mitleid mit ihren Freunden, die sie schlecht behandelt hatten. Denn: «Ich hatte alles.» 

Nach dem Bruch mit ihren einstigen Kumpanen hätte sie sich verständnisvolle «Mama-Freunde» gesucht. «So kann ich die schmutzigen Windeln wenigstens für eine Minute vergessen», schreibt Peaches. Und schliesst mit folgenden Sätzen ihre erste - und letzte - Kolumne: «Ich habe eine Art perfekte Balance gefunden. Im Moment ist das Leben gut. Und eine Mama zu sein, ist der beste Teil davon.»

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