Ist das gut für Sohn Alessio? Die Lombardis vermarkten sich als Single-Eltern

Pietro Lombardi veröffentlicht ein Buch über sein Leben als alleinerziehender Papa. Und auch Sarah Lombardi stellt Sohn Alessio für eine Realty-Doku erneut ins Rampenlicht. Zu viel Öffentlichkeit für ein Kleinkind? Kinder- und Jugendpsychologe Urs Kiener siehts zumindest kritisch.
Pietro Lombardi und Sohn Alessio 2. Geburtstag
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Der Single-Papa-Ratgeber von Pietro Lombardi ist eine Liebeserklärung an Sohn Alessio.

Und wieder gibts Neuigkeiten von den Lombardis: Pietro, 25, geht neu unter die Schriftsteller. 

Das Buch soll «Heldenpapa im Krümelchaos: Mein neues Leben» heissen und von seinem Alltag als Single-Papa des zweijährigen Alessio berichten. Laut Verlag ist das Buch eine wahre Liebeserklärung an den Sohn des deutschen Sängers.

Sarah Engels und Pietro Lombardi Baby ist da Alessio erstes Foto
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Vom Baby bis zum Kleinkind: Sohn Alessio steht im neuen Ratgeber einmal mehr im Mittelpunkt. 

An Humor solls im Ratgeber auch nicht fehlen, selbst wenn über heikle Themen wie der Rosenkrieg mit Alessios Mutter, Sarah Lombardi, 25, berichtet wird.

Sohn Alessio seit Geburt im Rampenlicht

Die Meldung vom neuen Buch kommt nur zwei Tage nach der Bekanntgabe, dass Pietros Noch-Ehefrau Sarah in der neuen «RTL II»-Dokuserie «Echt Familie - Das sind wir» mitwirken wird - ebenfalls mit Söhnchen Alessio. 

Seit der Kleine noch in Mamas Bauch schlummerte, steht der heute Zweijährige ständig im Rampenlicht. Zuerst gabs eine TV-Doku über Sarahs Schwangerschaft, dann über das Leben der frischgebackenen Eltern, anschliessend gar eine Show über die Trennung der beiden ehemaligen DSDS-Kandidaten.

Sarah & Pietro Lombardi Trennung nach DSDS & Baby Facebook
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Die Trennung fand ebenfalls in voller Öffentlichkeit statt.

Nun steht für Alessio also eine weitere Doku mit Mama Sarah an. Und Papa Pietro wird viel von ihm im neuen Buch preisgeben. Ist so viel Öffentlichkeit nicht zu viel für ein Kleinkind?

Kinderpsychologe siehts kritisch

Das Leben eines Kleinkinds in ständiger Öffentlichkeit erachtet Urs Kiener, Kinder- und Jugendpsychologe bei Pro Juventute, als höchst problematisch: «Die sich entwickelnde Persönlichkeit des Kindes wird schlicht ignoriert.»

Die Eltern hätten dabei oft den falschen Eindruck, dass das Kleinkind freiwillig mitmache. Dem sei aber nicht so, erklärt der Psychologe. «Kleinkinder realisieren, dass ihr Überleben praktisch ausschliesslich von den Eltern abhängt. Deshalb akzeptieren sie praktisch alles von ihren Eltern.»

Alessio ist kein Einzelfall

An prominenten Kinderstars, die später im Leben immer wieder stolperten, mangelt es nicht. Man denke etwa an «Kevin allein zu Hause»-Star Macaulay Culkin, 37, oder Skandalnudel Lindsay Lohan, 31. Urs Kiener erstaunt eine solche Entwicklung nicht.

Wenn der Ruhm später wegfällt und sich das Selbstwertgefühl und die Selbstkompetenz praktisch ausschliesslich aufgrund der frühen Bekanntheit entwickelt habe, sei dies typisch.

Hoffen wir mal, dass es Alessio nicht so ergehen wird!

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