Speckröllchen, wenig nackte Haut & keine Models So anders ist der neue Pirelli-Kalender

Normalerweise posieren Supermodels halbnackt für den Pirelli-Kalender. Die Ausgabe für das Jahr 2016 erscheint für jedoch in einem neuen Gewand: Starke Frauen aus Film, Sport, Kunst und Musik liessen sich für «The Cal» von Starfotografien Annie Leibovitz in Szene setzen - mehr oder weniger angezogen.

Exotische Umgebung, stimmungsvolles Licht, viel nackte Haut und Supermodels - das sind die Zutaten für den perfekten Pirelli-Kalender. Normalerweise jedenfalls. Der Kalender fürs Jahr 2016 weicht stark davon ab. Starfotografin Annie Leibovitz setzte die Protagonistinnen in Schwarz-Weiss und angezogen in Szene.

Die 66-Jährige sagt über ihr zweites Engagement für den Reifenhersteller - sie fotografierte bereits die Ausgabe für das Jahr 2000 - es handle sich um einen «Aufbruch». «Ich wollte, dass die Fotos exakt die Frauen zeigen, die sie sind, ohne Vortäuschung», so Leibovitz in einer Pressemitteilung. Vorgetäuscht wird bei den Aufnahmen tatsächlich nichts - Cellulite und Speckröllchen sind zum Beispiel deutlich zu sehen.

Von Leibovitz ablichten liessen sich unter anderem Sängerin Patti Smith, 68, Entertainerin Yoko Ono, 82, oder Tennis-Star Serena Williams, 34. Während Erstere wenig Haut zeigen, liess sich Williams nur im Slip ablichten. Ausser starken Muskeln können die Fans des Kalenders jedoch nichts sehen - Annie Leibovitz fotografierte die Tennisspielerin von hinten.

Mehr nackte Haut zeigt dagegen Comedian Amy Schumer, 34. Sie sitzt - nur mit einem Spitzenhöschen und High Heels bekleidet - mit einem Kaffeebecher und Speckröllchen am Bauch auf einem Barhocker. Über die Aufnahmen meint die Fotografin: «Ich mag Komikerinnen sehr. Das Amy-Schumer-Porträt verleiht dem Kalender etwas Spass. Es scheint, als hätte sie das Memo nicht bekommen, dass sie ihre Kleider anbehalten kann.»

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