Britta Assauer Plötzlich war Rudi weg: So verlief die Trennung

Zum ersten Mal spricht die Frau von Rudi Assauer über das Ende ihrer Beziehung. Eine unübliche Trennung, eingeleitet durch Assauers Anwälte.
Rudi und Britta Assauer heirateten im April 2011.
© DUKAS Rudi und Britta Assauer heirateten im April 2011.

Eigentlich begann der 12. Dezember 2011 wie jeder andere Tag auch: Britta Assauer, 46, verlässt das Haus und verabschiedet sich von ihrem an Alzheimer erkrankten Ehemann Rudi, 67. Als sie wieder nach Hause kommt - der Schock: Er ist weg und hat sie verlassen. «Rudi umarmte mich noch an der Haustür, fragte, wie lange ich wegbleibe. Das ist das Letzte, was ich von ihm habe», sagt Britta nun zu Bild.de. Erstmals äussert sie sich zur Trennung. Vor zehn Monaten gaben sich die beiden das Ja-Wort.

Am besagten Tag macht sich Britta auf den Weg zu seinen Anwälten. «Beim Anwalt wurde mir gesagt, Rudi sei nicht mehr zu Hause, wenn ich zurückkomme.» Und so war es. Seine Tochter aus früheren Beziehung habe ihn mitgenommen, hiess es. «Sie haben ihn mir weggenommen. Dabei bin ich doch seine Ehefrau.»

In der ZDF-Show «Volle Kanne» äussert sich Rudi zu den Vorwürfen: «Ich habe diesen Weg zu meiner Tochter gesucht. Ich fühle mich bei ihr sehr wohl.» Es kursiert das Gerücht, Britta habe selbst schwere, psychische Probleme. Deshalb sei der kranke Rudi bei ihr nicht gut genug aufgehoben gewesen. Rudi richtet in der TV-Show das Wort an sie und bestärkt die Vermutungen: «Britta wünsche ich alles, alles Gute für die Zukunft, besonders Gesundheit und Menschen, die sich um sie kümmern.» Sie selbst verneint die psychischen Probleme.

Als Britta ihren Rudi im April 2011 heiratete, wusste sie bereits von seiner Alzheimer-Erkrankung. Viele Menschen konnten ihre Entscheidung, den Ex-Schalke-Manager zu heiraten, nicht verstehen: «Ja, mein Mann ist älter. Er ist krank, aber er ist der liebenswerteste Mensch, den ich kenne. Er hat einen hoffnungslosen Weg vor sich, aber ich werde ihn nicht im Stich lassen.» 

 

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