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Die grosse Hochzeitsserie mit Gewinnspiel - Teil 9 Rassistische Angriffe auf Meghan Markle

Am 19. Mai gibts Emotionen pur: Prinz Harry heiratet seine Meghan Markle. Die Hochzeit des Jahres verspricht viel royalen Glanz und Romantik. Im Countdown zum Grossereignis beleuchtet SI online spannende Aspekte rund um die grosse Liebe - und verlost jeden Tag einen tollen Preis. Teil 9 behandelt ein besorgniserregendes Thema: Rassismus.
Meghan Markle
© dukas

Meghan Markle, die sich unter andere mit Yoga fit hält, wurde von der britischen Spezialeinheit auf den Ernstfall vorbereitet. 

Wie jedes erwachsene Mitglied der britischen Königsfamilie - mit Ausnahme der Queen - musste Meghan Markle im Zuge ihrer Vorbereitungen auf das royale Leben einen Anti-Kidnapping-Workshop absolvieren. Was tun im Notfall bei einer Attacke auf ihre Person? Und wie verhält man sich bei einer Geiselnahme richtig? All dies erfuhr die Amerikanerin in ihrem Spezialtraining.

Dass dies in ihrem Fall ganz besonders wichtig ist, zeigen Vorkommnisse aus der jüngeren Vergangenheit. Denn die 36-Jährige hat nicht nur Fans, sie bekommt auch Hass in ihrer neuen Heimat England zu spüren. Es gibt Menschen im Königreich, die Prinz Harrys Frau an seiner Seite nicht akzeptieren wollen. 

Grund dafür ist ihre Herkunft. Meghan Markles Mutter ist Afroamerikanerin, ihr Vater Weisser. Dass das für manche ein Problem ist, zeigt ein Schreckensmoment vor wenigen Wochen. Ein an Meghan adressiertes Paket erreicht am 12. Februar den St-Jame's-Palast. Harrys Vater, Prinz Charles, 69, hält dort Büroräumlichkeiten. Im Päckli befindet sich ein weisses Pulver. Die Königsfamilie schlägt sofort Alarm. Es könnte sich um Anthrax handeln, tödliche Milzbrandsporen! Wie die Polizei später mitteilt, handelte es sich aber um eine harmlose Substanz.

Doria Radlan Meghan Markle
© Dukas

Meghan Markle mit ihrer Mutter Doria Radlan. Schon als Meghan noch ein Kind war, hatten die beiden oft mit Rassismus zu kämpfen.

Die Polizei spricht von «rassistischem Hassverbrechen»

Eine spätere Mitteilung von Scotland Yard enthüllt, womit es Meghan Markle und ihre zukünftige Familie zu tun haben: «Die Beamten untersuchen ebenfalls den Vorwurf bösartiger Kommunikation, welcher im Zusammenhang mit dem Paket steht, und wir behandeln den Fall als rassistisches Hassverbrechen.» Im Einsatz sollen gar Anti-Terror-Einheiten stehen.

Denn nur ein Tag später erreichte eine weitere Paketsendung den Westminster-Palast - ebenfalls mit einem weissen, aber harmlosen Pulver. Die Polizei untersucht, ob die beiden Päckli in einem Zusammenhang stehen.

Die britischen Sicherheitskräfte und die Königsfamilie sind beunruhigt. Immerhin will das royale Hochzeitspaar am 19. Mai nach der Trauung eine Kutschenfahrt durch Windsor machen. Jetzt müssen Sicherheitsexperten Meghan rund um die Uhr bewachen.

Harry ist schon lange besorgt um Meghans Sicherheit

Dass die Herkunft der amerikanischen Schauspielerin für Aufruhr sorgt, war schon sehr früh bekannt. Im November 2016 versandte der Palast eine offizielle Mitteilung, in der Harry bedauert, dass seine Verlobte immer wieder Ziel von «sexistischen und rassistischen» Angriffen wird. Der Prinz sei «besorgt um Ms. Markles Sicherheit».

Wenn es um die Königsfamilie geht, können Traditionalisten sehr kritisch sein. Meghan Markles Nachteil: Sie ist ursprünglich katholisch, geschieden und kommt aus einer gemischten Ehe. Alles Eigenschaften, welche sonst unüblich für Angeheiratete der britischen Königsfamilie sind. Es ist das erste Mal, dass ein englischer Royal eine Frau mit afroamerikanischen Wurzeln heiratet. 

Üble Beschimpfungen

Ein Fall zeigt, auf welch üblen Widerstand Harrys Verlobung stösst. Jo Marney, 25, die Freundin eines konservativen Ukip-Politikers, geriet in die Schlagzeilen, weil sie Markle in Textnachrichten rassistisch beleidigt hat. Harrys «schwarze Verlobte» verschmutze demnach die DNS der Königsfamilie. Sie ebne «den Weg zu einem schwarzen König.» Marney würde zudem nie mit einem «Neger» Sex haben wollen, denn sie seien «hässlich».

Doch rassistische Andeutungen finden auch in der seriösen Presse Platz. Kolumnistin Rachel Johnson, 52, Schwester des britischen Aussenministers Boris Johnson, schreibt, Meghan bringe eine «exotische DNS» mit. Und ihre «Dreadlocks-tragende Mutter» käme «von der falschen Seite der Gleise», stamme also von einer schlechten Gegend in Los Angeles.

Solche Vorkommnisse sind zwar die Ausnahme. Dennoch gilt es, kein Risiko einzugehen und solche Drohungen und Anfeindungen ernst zu nehmen. 

Erfahren Sie morgen Donnerstag im 10. Teil mehr über die Geschichte von König Edward VIII. und die Parallelen zu heute.

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