Prinz Harry Südpol-Mission vor Aus? Schneesturm hält ihn auf

Dem britischen Royal weht buchstäblich ein rauer Wind entgegen: Nach bereits mehreren wetterbedingten Verzögerungen musste der für Samstag geplante Start von Prinz Harrys Südpol-Marsch erneut verschoben werden.
Prinz Harry Kühlschrank
© Dukas

Prinz Harry steckt in der Antarktis bei Minustemperaturen fest. Der Start seiner Südpol-Expedition wurde nochmal verschoben.

Es gibt Dinge, die selbst ein Blaublüter nicht beeinflussen kann. Das Wetter zum Beispiel. Am Samstag sollte Prinz Harrys, 29, beschwerliche Südpol-Expedition endlich losgehen, doch der Start wurde wegen eines anhaltenden Schneesturms schon wieder verschoben. Neues Aufbruchdatum sei nun der Sonntag, 1. Dezember, teilte die ausrichtende Organisation «Walking With The Wounded» am Freitag mit.

Harrys Abenteuer steht wahrlich unter keinem guten Stern. Erst brach sich der britische Thronfolger den Zeh und musste seine Vorbereitungen für den Marsch durch das ewige Eis unterbrechen. Und jetzt droht das widrige Wetter, ihm einen Strich durch die Rechnung zu machen. Ob er sein Herzensprojekt, für das er wochenlang trainiert hat, überhaupt noch in die Realität wird umsetzen können? Die Strecke wurde jetzt von der Expeditionsleitung bereits um 60 Kilometer verkürzt.

Auf einer noch rund 270 Kilometer langen Route wollen sich eine britische, eine US-amerikanische und eine australisch-kanadische Mannschaft auf Skiern und mit Packschlitten ein Rennen zum südlichsten Punkt der Erde liefern. Harry und seine Kollegen - alles Kriegsveteranen, die sich teilweise mit Prothesen fortbewegen müssen - wollen mit der Aktion Geld für die Hilfsorganisation «Walking For The Wounded» sammlen. Am 28. November sind alle Teilnehmer per Flugzeug auf der Antarktis-Basis angekommen und warten seither bei frostigen Temperaturen um Minus 10 Grad auf grünes Licht.

Die Wartezeit vertreiben sie sich mit Lesen, Kartenspielen - und mit Liegen. «Wir hatten ziemliches Mistwetter, was bedeutet, dass wir ziemlich viel rumlagen», sagte Harry diese Woche einem Kamerateam. Und er verriet: Sein Vater Prinz Charles, 65, sei ganz schön besorgt um ihn. Bruder William, 31, hingegen eher neidisch: «Weil ich es geschafft habe, einem schreienden Kind zu entkommen.»

Weitere Artikel über Prinz Harry & Co. finden Sie im grossen Royal-Dossier.

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