Prinz Harry Er kommt am Südpol an seine Grenzen

Das Wetter ist garstig, die Temperaturen sind eisig. Daher ist die Expedition von Prinz Harry aus Sicherheitsgründen in ihrer ursprünglichen Form gestoppt worden. 
Prinz Harry bei Südpol-Expedition
© Getty Images

Prinz Harrys Tour zum Südpol soll Geld für «Walking With The Wounded» einbringen. Die Organisation kümmert sich um Kriegsheimkehrer, deren Wiedereingliederung und Rehabilitation sowie die Hinterbliebenen von Gefallenen.

Es gibt eine Planänderung. Statt im Wettstreit setzen Prinz Harry, 29, und die restlichen Teilnehmer den Weg nun als ein Team fort. Zu schwierig seien derzeit die Bedingungen am Südpol. Die raue Realität habe begonnen, ihren Tribut zu fordern, teilte die Wohltätigkeitsorganisation «Walking With The Wounded» in London mit. Und Expeditionsleiter Ed Parker schildert die letzten zwei der fünf ersten Tage als äusserst schwierig. «Das Wetter bleibt gut, aber das Terrain ist sehr schwierig, viel schwieriger als wir erwartet hatten.» Die Teams seien «sehr, sehr müde» und dürften daher nicht überstrapaziert werden. Auch, wenn sie weiterhin entschlossen seien, ihre Kraft und ihren Mut unter Beweis zu stellen, dürfe das nicht auf Kosten ihres Wohlbefindens passieren. 

«Die Leute haben schwer gelitten. Die meisten haben einen schrecklichen, trockenen Husten», wird Duncan Slater, ein Team-Mitglied von Prinz Harry, in der britischen Zeitung «Mail on Sunday» zitiert. Teamleiter, Guy Disney, bezeichnete die ersten vier Tage bei einer gefühlten Temperatur von minus 35 Grad Celsius als eine «wahre Schinderei». Viele der Teilnehmer aus Grossbritannien, den USA und den Commonwealth-Ländern Kanada und Australien hätten Verletzungen erlitten, die eine Einhaltung des ursprünglichen Zeitplans unmöglich gemacht hätten. 

Die Teams von je sieben Mann, die sich teils mit Hilfe von Prothesen fortbewegen, wurden nach Angaben der Organisatoren zunächst zu einem Checkpoint transportiert, der 112 Kilometer vom Ziel entfernt liegt. Von dort aus hoffen sie, den Südpol über einfacheres Gebiet innerhalb der nächsten sieben Tage zu erreichen. Pro Tag sollen bis zu 16 Kilometer zurückgelegt werden. «Ich glaube fest daran, dass am nächsten Freitag oder Samstag alle Team-Mitglieder am Südpol stehen und ihre höchst aussergewöhnliche Reise feiern werden», so Expeditionsleiter Parker. 

Grund zum Feiern wird dann auch Cressida Bonas haben. Die 24-Jährige ist nämlich sehr besorgt um den Zustand ihres Freundes. «Sie würde es zweifellos hassen, wenn Harry wüsste, wie viel Angst sie um ihn hatte», sagt ein Insider gegenüber dem britischen «Look»-Magazin. «Ich glaube nicht, dass Cressida jemals zuvor so fühlte. Es ist ein offenes Geheimnis, dass sie heiraten werden», heisst es weiter. Deshalb sollte sie sich schon mal dran gewöhnen. «Es wird nicht das letzte Mal sein, dass sie zu Hause gelassen wird und sich einen Kopf macht, während Harry etwas Verrücktes unternimmt.» 

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