«Man sieht so viel Schlimmes jeden Tag» Sein Job trieb Prinz William in die Verzweiflung

Normalerweise gibt Prinz William den starken Royal. Bei seinem jüngsten Auftritt offenbart er jedoch, dass ihn sein Job jahrelang psychisch belastet hat.
Prinz William Porträt 2018
© Getty Images

Prinz William war in früheren Jahren hoher psychischer Belastung ausgesetzt.

Im Rahmen seines Auftritts bei der Einweihung der Webseite «Mental Health At Work» in Bristol sprach Prinz William, 36, überraschend offen über seine Erfahrungen mit psychischer Belastung. Der britische Royal enthüllt, dass er während seiner Karriere als Rettungspilot jahrelang damit konfrontiert war. Die britische «Daily Mail» hat seine Aussagen zusammengetragen.

«Ich habe all das mit nach Hause genommen, ohne es zu merken»

Er habe pausenlos mit Verzweiflung  und Traurigkeit kämpfen müssen, so William. Zwei Jahre lang flog der britische Prinz einen Rettungshubschrauber der East Anglian Air Ambulance und hat damit das Elend aus nächster Nähe erlebt: «Man sieht so viel Schlimmes jeden Tag, dass man denkt, das ist normal.» Eine solch psychische Belastung nagt an den Betroffenen. «Ich habe all das mit nach Hause genommen, ohne es zu merken», erklärt der Herzog von Cambridge.

Prinz William Rettungshubschrauber der East Anglian Air Ambulance 2017
© Getty Images

Im Sommer 2017 brach Prinz William mit einem solchen Hubschrauber zu seinem letzten Rettungseinsatz auf.

«Wir sind alle nur Menschen»

Aufgrund seiner eigenen Erfahrungen ist es William nun ein Anliegen, dass Menschen, die psychischer Belastung ausgesetzt sind, geholfen wird. Daher ist der Sohn von Prinz Charles, 69, auch ein prominenter Unterstützer der kostenlosen Webseite «Mental Health At Work», welche die psychische Gesundheit von Angestellten fördern will. Bei dieser Gelegenheit stellt der Prinz klar, dass niemand unverwundbar ist: «Wir sind alle nur Menschen und wir sagen uns, dass wir einen Job zu erledigen haben. Aber irgendwann bricht unsere Schutzhülle.»

 
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