Prinz William & seine Familie gross in der «GQ» Offen wie nie spricht er über seine Kinder & Dianas Tod

Dieser Auftritt hat Seltenheitswert! Prinz William ziert das Cover des Juli-«GQ». Ausserdem im britischen Magazin: ein emotionales Interview über die Trauer um seine Mutter. Und ein neues Familienbild mit seiner Frau Kate und den Kindern George und Charlotte. 
Prinz William GQ-Cover Juli 2017
© GQ

«Ich könnte meinen Job nicht ohne den Halt meiner Familie machen», sagt Prinz William in der neuen «GQ».

In Freizeitklamotten liegen sie zu viert in einer Wiese, tollen zusammen im hohen Gras herum und haben dabei sichtlich Spass. Auf dem neuen Familienfoto zeigen sich Prinz William, 34, und Herzogin Catherine, 35, mit ihrem Nachwuchs Prinz George, 3, und Prinzessin Charlotte, 2, ganz entspannt. Mittendrin: Hund Lupo. Das Bild ist für die neue Ausgabe des britischen «GQ»-Magazins entstanden. Mit einem Post auf Instagram rühren die Royals höchstpersönlich die Werbetrommel für den Artikel, der diese Woche erscheint.

Das «GQ» widmet seine neueste Ausgabe der beliebten englischen Royal-Familie - in erster Linie aber seinem Oberhaupt Prinz William. Der künftige König ziert nicht nur das Cover, sondern gab dem Magazin auch ein Interview, in dem er ungewohnt offen über Privates plaudert. Erst kürzlich hat sein Bruder Harry, 32, erstmals öffentlich über den Tod von Lady Diana, †36, gesprochen, jetzt zieht William nach.

Auch er habe Jahre gebraucht, um den Verlust seiner Mutter zu verarbeiten. Heute, fast 20 Jahre nach ihrem tödlichen Autounfall in Paris, könne er «über sie ehrlicher reden und ich kann mich besser an sie erinnern und besser in der Öffentlichkeit über sie sprechen», wie er sagt. Seine Trauer sei aber nicht vergleichbar mit anderen. «Es ist nicht wie die Trauer der meisten Leute, weil jeder davon weiss. Jeder kennt die Geschichte, jeder kennt sie.»

Bis Ende Jahr soll Prinz William, der zurzeit noch als Rettungshelikopter-Pilot arbeitet, mehr royale Aufgaben übernehmen. Die Unterstützung seiner Frau und Kinder sei ihm dabei sehr wichtig, betont er. «Ich könnte meinen Job nicht ohne die Stabilität meiner Familie machen.» Gleichzeitig wünscht er sich für seine Kinder, dass er sie «in einer glücklichen, stabilen, sicheren Welt aufwachsen» sehen könne. Ohne goldenen Käfig. «Ich möchte, dass George in einer realen und lebendigen Umgebung aufwächst. Ich will nicht, dass er hinter Palast-Mauern aufwächst.»

Das Interview fand im Zusammenhang mit der «Heads Together»-Kampagne statt - einer Charity-Aktion der britischen Royals, mit dem sie das Tabu seelischer Leiden brechen wollen. «Ich bin wirklich schockiert, wie viele Menschen in Angst leben und ihre psychischen Erkrankungen verschweigen», so William. Und fügt an: «Ich weiss, dass ich reserviert und auch etwas schüchtern rüberkomme, meine Emotionen nicht immer hochkochen, aber hinter verschlossenen Türen kann ich Leidenschaft für Themen entwickeln.»

Im Dossier: Mehr über die britische Königsfamilie

Prinz George und Prinzessin Charlotte in Bildern:

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