«Wir haben sie im Stich gelassen» Dianas Söhne leiden unter Schuldgefühlen

In einem Dokumentarfilm sprechen Prinz William und Prinz Harry über die Woche nach dem Tod ihrer Mutter. Dabei machen sie ein trauriges Geständnis und erklären, weshalb sie jetzt so offen sprechen.
Prinz Harry und William
© Getty Images

Prinz Harry (l.) und Prinz William reden so offen wie nie über die Zeit direkt nach Dianas Tod.

Wie nach einem Dammbruch sprudeln die Emotionen an die Oberfläche. Prinz William, 34, und Prinz Harrry, 32, sprachen bereits in verschiedenen Medien über ihre Gefühle nach dem Tod ihrer Mutter, Prinzessin Diana, †36. Jetzt folgt ein trauriges Geständnis: «Wir glauben, unsere Mutter in Stich gelassen zu haben, als wir klein waren», sagt Prinz William laut «The Guardian».

Die britische Zeitung berichtet über den 90-minütigen Dokumentarfilm «Diana», der auf dem Sender BBC1 erscheinen wird. Demnach schütten die Brüder zum 20. Todestag ihrer Mutter ihr Herz wie nie zuvor aus. William und Harry sagen, es seien ihre Schuldgefühle, die sie dazu bewegen.

«Es ist unsere Pflicht als Söhne, sie zu beschützen»

William, der damals 15 Jahre alt war, bedauere im Film: «Wir konnten sie nicht beschützen.» Heute stellt er sich vor seine Mutter. «Wir schulden ihr mindestens noch weitere 20 Jahre, in denen wir für ihren Namen einstehen und jeden an ihre Persönlichkeit erinnern. Es ist unsere Pflicht als Söhne, sie zu beschützen.»

Prinz Harry erinnere sich, dass der Schwall an Emotionen und Liebe nach Dianas Tod so gross war, dass es ihn schockierte. «Es war aber gleichzeitig schön und wundervoll zu sehen, welchen Effekt unsere Mutter auf so viele Menschen hatte.» Erst kürzlich erklärte Harry in einem Interview mit dem «Telegraph», dass er lange Zeit gar keine Emotionen zuliess. Er habe sich erst mit 28 Jahren professionelle Hilfe geholt.

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