Ein Mini-Royal im Vatikan Hier kaut Prinzessin Leonore auf dem Schlüssel des Papsts

Beim Besuch des Papsts war einem Mitglied der schwedischen Königsfamilie das steife Protokoll völlig schnuppe. Während Königin Silvia sich angeregt mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche unterhielt, spielte Enkelin Leonore lieber mit dessen Schlüsselbund. Und eroberte damit Franziskus' Herz im Sturm.

Ein royaler Besuch kann ja so verkrampft sein. Treffen die Royals dann noch auf den Papst, ist das der Inbegriff von steifer Förmlichkeit. Das Rezept für etwas Auflockerung: ein Kind! Die schwedische Königsfamilie weiss das und hat am Montag kurzerhand die kleine Prinzessin Leonore, 1, mit zur Privataudienz beim Papst in den Vatikan gebracht. Die Reaktion des kirchlichen Obehaupts war nicht etwa Nasenrümpfen - Franziskus, 78, freute sich sichtlich über die Anwesenheit des Mini-Royals.

Während sich Oma Silvia, 71, angeregt mit dem Pontifex über ihre karitiatives Engagement unterhielt - die Königin war unter anderem wegen einer Konferenz zum Thema Menschenschmuggel in Rom -, vergnügte sich das kleine Mädchen mit dem Schlüsselbund des Papsts. Er hatte ihn ihr höchstpersönlich als Spielzeug überreicht. Die hochschwangere Madeleine, 32, und ihr Mann Chris O'Neill, 40, hielten sich derweil im Hintergrund auf und beobachteten die Szene amüsiert.

Bei ihren Outfits hielten sich die schwedischen Blaublüter dann aber doch ganz an die vatikanischen Kleidungsvorschriften. Königin Silvia und Prinzessin Madeleine trugen von oben bis unten Schwarz, das Gewand war hochgeschlossen, über den Haaren hatten sie einen Spitzenschleier. Chris O'Neill kam im eleganten schwarzen Anzug. Nur Leonore tanzte mit ihrem schneeweissen Spitzenkleidchen und den Lackschühchen aus der Reihe. Farblich passte sie aber wunderbar zu Papst Franziskus.

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