Wegen Umzug nach London Die Schweden sind sauer auf Prinzessin Madeleine

Sie kanns ihrem Volk einfach nicht recht machen. Nachdem Prinzessin Madeleine mit ihrer kleinen Familie im Herbst zurück nach Stockholm kehrte, freuten sich die Schweden. Doch nun steht die jüngste Tochter des Königspaars erneut in der Kritik. Der Umzug nach London kommt bei den Landsleuten gar nicht gut an.
Prinzessin Madeleine & Chris O'Neill feiern ohne Leonore
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Prinzessin Madeleine und Chris O'Neill ziehen nach London - zum Unmut des schwedischen Volkes.

Chris O'Neill, 40, hat seine Koffer bereits gepackt und sucht in London nach einer passenden Wohnung für sich und seine Familie. Seine Ehefrau soll ihm mit Töchterchen Leonore, 1, und dem noch ungeborenen Kind im Herbst folgen, wie der schwedische Hof vor ein paar Tagen bekannt gab. «Die Familie wird nach Grossbritannien ziehen, Chris hat dort seine geschäftlichen Hauptaktivitäten.»

Dass Prinzessin Madeleine, 32, ihre Heimat schon wieder verlässt - erst Anfang Jahr kehrte sie aus New York zurück -, stösst dem schwedischen Volk sauer auf, wie verschiedene Zeitungen berichten. Sie können nicht verstehen, wieso die jüngste Tochter von König Carl Gustaf, 69, und Königin Silvia, 71, ihre Kinder nicht in Schweden grossziehen will. Vor allem, weil es im Februar, als sich Madeleine in Stockholm angemeldet hatte, vonseiten des Hofes hiess: «Stockholm ist der Lebensmittelpunkt der Familie. Jetzt und auch in Zukunft.» Kleiner Trost für die Adel-Fans: Prinzessin Madeleines und Chris O'Neills zweites Kind wird garantiert in Schweden geboren. Wann genau Leonores Geschwisterchen zur Welt kommt, ist nicht bekannt - diverse Medien spekulieren jedoch, dass es noch vor der Hochzeit von Prinz Carl Philip, 36, und Sofia Hellqvist, 30, am 13. Juni so weit sein soll.

Royal-Experte Roger Lundgren hingegen kann nicht verstehen, wieso die Schweden ihre Prinzessin wegen des Umzugs kritisieren. Der Wegzug aus Stockholm komme nicht überraschend, sagt er zu Aftonbladet.se. Der schwedische Hof habe von Anfang an betont, dass die Rückkehr nach Stockholm bloss eine Übergangslösung sei. Und auch, dass die Kinder von Madeleine und Chris in Schweden zur Schule müssten, wenn sie ihre Adelstitel behalten wollen, stimme nicht. «Als Leonore geboren wurde, hiess es, dass sie auf eine schwedische Schule gehen muss. Allerdings haben sie nie erklärt, ob sich die schwedische Schule in Schweden befinden muss», so Lundgren. Das sei eine Frage der Interpretation.

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