Madeleine & Chris Das Baby kam zu früh - die Familie war nicht dabei

Am Donnerstagabend ist das erste Kind von Prinzessin Madeleine und Chris O'Neill auf die Welt gekommen. Der errechnete Geburtstermin wäre allerdings erst kommenden Dienstag gewesen. Deshalb hat die schwedische Königsfamilie die Geburt verpasst.

Eigentlich hatte sich die schwedische Königsfamilie extra Zeit freigeschaufelt, um auch ja bei der Geburt der kleinen Tochter von Prinzessin Madeleine, 31, und Chris O'Neill, 39, im fernen New York dabei sein zu können. Der Nachwuchs ist jetzt aber ein paar Tage zu früh auf die Welt gekommen. So konnten Königin Silvia, 70, und der Rest der Angehörigen diesen grossen Moment nicht miterleben. «Man kann nicht planen, wann ein Kind zur Welt kommt», sagt die Palast-Sprecherin Annika Sönnerberg gegenüber der schwedischen Webseite Expressen.se. Die frischgebackenen Grosseltern seien noch in Stockholm, bestätigt sie. Die ganze Familie sei sehr aufgeregt über die Babymeldung. Und gegenüber Bunte.de verrät sie: «Madeleine hatte keinen Kaiserschnitt. Es war eine natürliche Geburt.»

Kaum ist das Baby der schwedischen Prinzessin Madeleine und ihrem Ehemann Chris O'Neill auf der Welt, gehen auch schon die Spekulationen los. Wie lautet der Name des Mädchens, das am Donnerstagabend das Licht der Welt erblickt hat? Auch wenn er bisher nicht bekannt ist, so gibt es laut Bunte.de doch ein paar Anhaltspunkte für mögliche Vornamen.

Gut möglich, dass sich das Paar bei der Namensfindung von Madeleines grosser Schwester, Kronprinzessin Victoria, 36, inspirieren lässt. Die kleine Tochter, die sie gemeinsam mit Prinz Daniel, 40, hat, trägt keinen alltäglichen Namen: Estelle Silvia Ewa Mary. Der erste Vorname stammt von der Ehefrau des schwedischen Offiziers Folke Bernadotte - Estelle Romaine, † 79. Ebenso tragen die beiden Grossmütter Königin Silvia, 70, und Ewa Westling, 69, zum Namen der kleinen Prinzessin bei. Und Mary heisst die Nichte von Madeleine wegen ihrer Patentante - Prinzessin Mary von Dänemark, 42.

Ob Madeleine und Chris ähnlich vorgehen? Falls ja, würden sicher die Namen Silvia und Eva Maria, die Namen der Grossmütter, eine Rolle spielen. Aber auch die Patentante könnte ihren Einfluss haben. Noch ist aber nicht bekannt, wer als Gotte amten wird. Es ist wahrscheinlich, dass Madeleine ihrer grossen Schwester diese Ehre erteilt.

Da das Baby nicht in Schweden, sondern in New York das Licht der Welt erblickt hat, wäre es zudem wenig überraschend, wenn die Benennung der neugeborenen Prinzessin amerikanisch angehaucht wäre. Papa Chris O'Neill will da sicher auch ein Wörtchen mitreden. Dass das Kind des Paares im fernen Big Apple aufwächst, ist den Schweden jedoch nach wie vor ein Dorn im Auge. Schliesslich soll das Mädchen in der Thronfolge aufgenommen werden. Und das gehe nur, wenn es zumindest zeitweise in Schweden lebe.

Kronprinzessin Victoria äusserte zudem den Wunsch, dass ihre Schwester künftig mehr repräsentative Aufgaben übernehmen und sie so entlasten soll. Nicht einfach, solange die mit ihrer kleinen Familie in den USA lebt. Madeleine erklärte bereits vor der Geburt, sie wolle auch als Mutter weiterhin für ihr Charity-Projekt «Thank you» tätig sein. «Das Baby muss dann eben ganz einfach mit zu den Meetings.»

Weitere Artikel über die schwedischen Royals finden Sie im SI-online-Dossier.

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