Star-Köche plaudern aus dem Nähkästchen Die Queen hasst Hummer & Obama verabscheut Randen

Krustentiere haben auf dem Teller der Königin von England nichts zu suchen. Und wer Barack Obama zum Essen einlädt, sollte Randen aus der Zutatenliste streichen. Woher wir das wissen? Ihre Köche haben es gleich selbst verraten...
Club de Chefs: Star-Köche über Vorlieben von Queen & Co.
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Die Köche des «Club de Chefs» haben sich am vergangenen Wochenende zu ihrem traditionellen Treffen in London versammelt.

Sie bekommen regelmässig mehrgängige Festmenüs serviert. Selbst dann rümpfen Stars wie Barack Obama, 52, Nicolas Sarkozy, 59, oder Queen Elizabeth II., 88, ab und an die Nase. So würde Letztere beispielsweise niemals einen Hummer essen. Steht Randen auf dem Speiseplan, rührt Obama seinen Teller nicht an - und ausgerechnet der ehemalige französische Präsident hasst Käse. Diese und weitere Details über das Essverhalten der Berühmtheiten plauderten jetzt die aus, die es wissen müssen: ihre Köche!

Jedes Jahr trifft sich der «Club des Chefs» in London. Der besteht aus 21 Köchen, die für die grossen Staatsoberhäupter das Essen zubereiten. Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit. Und laut Dailymail.co.uk verrieten sie für einmal trotz Schweigepflicht einige Geheimnisse über die Essgewohnheiten ihrer prominenten Kundschaft. So ist jetzt nicht nur klar, dass die englische Königin einen grossen Bogen um Krustentiere - und Kartoffeln - macht, sondern auch, dass sie ihren Tag vorzugsweise mit «Kelloggs Special K» beginnt und ab und zu gerne einen Gin trinkt. Und Prinz Philip? Der 93-Jährige will angeblich jeden Mittag ein Bier zu seinem Essen serviert haben.

In Frankreich scheinen die Staatsoberhäupter etwas schnäderfrässig zu sein. Die Köche plauderten nicht nur über Sarkozys Käse-Phobie, sondern auch über den amtierenden Präsidenten Francois Hollande, 59, der Artischocken hasst. Das toppt nur noch der amerikanische Präsident Barack Obama. Er hasst nicht nur Randen, sondern sorgte auch schon bei einem Empfang in Japan für Empörung, weil er kein Sushi essen wollte. Und Wladimir Putins, 61, Essen wird jeweils von einem Mitarbeiter vorgekostet. Er hat angeblich Angst, dass er vergiftet werden könnte.

Richtig viel Freude an den Fähigkeiten seines Privatkochs zeigte hingegen der ehemalige Präsident von Südafrika: Das Lieblingsgericht des verstorbenen Nelson Mandela, † 93, sei sein hausgemachter Eintopf gewesen, verriet dessen Koch Hilton Little.

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