Megan Fox Rabenmutter? Ihre Nacht-Nanny sorgt für Kritik

Sie hat das, wovon viele Mütter träumen und muss dafür harsche Kritik einstecken. Megan Fox wird seit zwei Wochen nachts von einer Nanny von ihren Mutterpflichten erlöst. Seitdem schläft die Schauspielerin tief und fest und muss wegen der nächtlichen Bedürfnisse von Baby Noah nicht mehr um ihre Ehe fürchten.
Eine Journalistin bezeichnet Schauspielerin Megan Fox wegen ihrer Nacht-Nanny als Egoistin und Rabenmutter. Und findet, dass vielleicht nicht jeder dazu geeignet ist, Mutter zu sein.
© Getty Images Eine Journalistin bezeichnet Schauspielerin Megan Fox wegen ihrer Nacht-Nanny als Egoistin und Rabenmutter. Und findet, dass vielleicht nicht jeder dazu geeignet ist, Mutter zu sein.

Sie war es leid und am Ende ihrer Kräfte. Daher drohte Schauspielerin Megan Fox, 26, ihrem Ehemann Brian Austin Green, 39: «Entweder holen wir uns eine Nacht-Nanny oder wir müssen uns scheiden lassen.» Der «Transformer»-Star gab in der Talkshow von Jay Leno offenherzig zu, Baby Noah Shannon habe sie überfordert: «Sich um ein Kind zu kümmern, ist gar nicht so einfach, wie ich gedacht habe.» Ihre Ehe und der Schlaf hätten gelitten, daher habe ihr Mann sofort eingelenkt und ihr diesen Wunsch erfüllt. Seitdem wird ihr zwei Monate altes Kind zweimal pro Woche nachts von einer Pflegemutter betreut. 

Was die einen Mütter neidet, stösst den anderen sauer auf. Der Journalistin Susan Elkin beispielsweise sind verwöhnte Karrierefrauen wie Megan Fox ein Dorn im Auge. Sie kreidet auf independent.co.uk der jungen Mutter an, sich vor ihren Pflichten zu drücken und betitelt Fox als Rabenmutter. Schliesslich hätte jedes Kind das Recht auf die Brust - auch nachts. Das sollte, wenn es nach der zweifachen Mutter ginge, im Grundrecht verankert sein. Dass Babys mehrmals gestillt werden müssen, sei zwar anfangs schwierig, doch es gehöre einfach dazu. «Das ist eine Phase, die nicht ewig dauert», weiss Elkin. Ausserdem würden die meisten Babys unter sechs Monaten nachts durchschlafen. Dem bedarf lediglich ein sensibles Händchen. Daher sollten sich Mütter in der ersten Zeit etwas zurücknehmen, nicht arbeiten, sich vom Sozialleben verabschieden und vor allem: nicht am TV auftreten.  

Die Verfechterin der Brustfütterung appelliert weiter an Mütter wie Megan Fox: Stillen sei nicht nur gut für das Kind, sondern würde auch dazu beitragen, wieder das Normalgewicht zu erlangen. Doch wenn es um die Figur geht, sieht man bei Fox nun wahrlich keinen Handlungsbedarf. Auch wenn die «Sexiest Woman Alive» von 2008 und 2009 dem «Mirror» erzählt, nach der Geburt noch immer fünf Kilo zu viel auf die Waage zu bringen. 

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