Rihanna Der Star als Web-Nudistin

Rihanna ist derzeit omnipräsent und geizt alles andere als mit ihren Reizen. Doch was steckt hinter all dem Nackt-Wahn? R&B-Sängerin Beyoncé! Der haben wir Rihannas Ludertum nämlich (indirekt) zu verdanken.

Man könnte es als Imagepflege, geschickte PR-Strategie oder in Rihannas Fall auch als Rache an ihrem Ex sehen: Die Sängerin im knappen Bikini, im noch knapperen Karnevalskostüm, die Beine dabei immer irgendwie gespreizt, der Po rausgestreckt, die Pose gesucht ordinär. Von dem einstigen netten Mädchen von nebenan, das sie bei ihrer Entdeckung im Jahr 2003 noch war, ist nichts mehr übrig. Sie gibt den weiblichen Justin Bieber: Raucht in Amsterdam einen Joint, lässt ihre Fans stundenlang warten - um ihnen dann auch mal ein Mikrofon ins Gesicht zu schlagen.

Es ist der Vergleich mit der R&B-Sängerin Beyoncé, den Rihanna nervt. 2007 geht sie mit ihrem «Good Girl Gone Bad»-Album auf Tournee und macht sich von diesem Tag an genau diesen Titel zum Programm. Die Outfits schrupfen auf ein Minimum, erste Tattoos zieren die Haut der barbadischen Pop-Sängerin. Ex-Freund Chris Brown, 24, macht ihr Image als Gangster-Braut komplett. Die Schläge des Musikers leider auch. Nach der Trennung im Jahr 2009 folgt Anfang diese Jahres ein Neuanfang mit dem Rüpel-Rapper. Zum Unverständnis vieler. «Ich habe meine eigenen Gründe, sehr sehr private Gründe. Sehr persönlich. Viele Dinge. Im Endeffekt kenne ich ihn. Ich hatte viel, über das ich nachdenken musste und ich hatte viel Zeit dafür. Ich habe versucht, das für mich selbst zu tun», sagt sie im Interview mit der britischen «Elle». Und ist sich sicher: «Jetzt, da wir Erwachsene sind, können wir es richtig machen.»

Doch die Seelenverwandschaft reicht nicht aus. Chris Brown trennt sich im Mai und plaudert in einer australischen Radiosendung über das Beziehungsende: «Ich fliege jetzt solo. Es wird immer Liebe sein, aber ich mache jetzt mein Ding. Ich bin ein erwachsener Mann.» Und Rihanna? Die lässt seitdem erst recht ihre Schnappschüsse sprechen. Und die beweisen jeden Tag aufs Neue, wie gut es ihr mit seiner Entscheidung doch geht, wie sehr sie ihr Single-Leben geniesst und, was ihr Ex alles verpasst.

Im Stundentakt postet Rihanna Fotos von sich. Vorzugsweise halbnackt. Weiter wird jede noch so unwichtige Sache dokumentiert. Das macht sie zur unschlagbaren Social-Media-Königin. Ri-Ri belegt mit ihren bald 75 Millionen Facebook-Fans den ersten Platz des Netzwerkes, Platz drei bei Instagram und Platz sechs bei Twitter. Schon klar, dass sie sich diesen Rang nicht mit intellektuellen Kommentaren verdient hat. Es sind andere (schlagende) Argumente, die ihre Fangemeinde tagtäglich wachsen lassen. 

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