Nach Konzert in Zürich Robbie Williams lag sieben Tage auf Intensivstation

Nach seinem Konzert in Zürich vergangenen September ist Robbie Williams direkt in ein Spital nach London geflogen. Nur zwei Tage später sagte er seine geplante Tour krankheitsbedingt ab. Jetzt spricht der Sänger über seine Zeit auf der Intensivstation.
Robbie Williams 2006
© Scott Gries/Getty Images

Bei seinem Auftritt vor 45'000 Zuschauern im Zürcher Letzigrund am 2. September 2017 wirkte Robbie Williams, 43, stark und vital. Mit einer gewaltigen Lichtshow, sechs Tänzerinnen, Stichflammen, Rauch, Laser, Konfetti und einem überdimensionierten Boxhandschuh markierte der Sänger den Kämpfer. In Wahrheit fühlte er sich an diesem Tag alles andere als stark. Dem Popidol ging es vor der Show sehr schlecht: Wie «The Sun» jetzt berichtet, hörte Williams nicht auf zu sabbern, sein Arm wurde taub und er rang um Atem.

Ein Arzt gab grünes Licht für die Show

Im Interview mit der britischen Zeitung sagt Robbie Williams: «Ich hatte Kopfschmerzen und Probleme beim Atmen.» Daraufhin hatte sein Management einen Arzt aufgeboten. Dieser entschied: Der Sänger darf sein Konzert spielen.

Ein Soldat kennt keinen Schmerz

Der «Angels»-Sänger wollte das Konzert nicht absagen: «Ich sehe mich als Soldat, ich wollte durchziehen, was ich angefangen hatte», sagt Robbie im Nachhinein über den Entscheid.

Sein Gesundheitszustand verbesserte sich nicht

Doch als der Künstler mit seiner Show fertig war, sabberte er immer noch und es kam auch kein Gefühl in seinen linken Arm zurück. Am Tag darauf setzte sich Robbie Williams in den nächsten Flieger nach London. Dort begab er sich sofort in ein Krankenhaus. Die Mediziner untersuchten ihn gründlich. «Ich hatte Bluttests, einige Scans – von meinem Herzen und meinem Gehirn – und da wurden einige Abnormalitäten gefunden», berichtet der Sänger. «Da war etwas in meinem Gehirn, das wie Blut aussah.»

Verdacht auf Hirnblutung

Dieses Etwas alarmierte die Ärzte so sehr, dass sie den 43-Jährigen auf die Intensivstation verlegten. Sieben Tage lang musste er auf der Abteilung bleiben. Während 24 Stunden wurden sämtliche seiner Organe überwacht. «Ich war verwirrt und verängstigt. Aber ich wusste, dass ich am richtigen Platz war», sagt der Sänger über seine Zeit auf der Intensivstation.

Dann kam die Entwarnung: Robbie Williams hat keine Hirnblutung. In weiteren medizinischen Check-ups entschieden die Ärzte: Der Popstar ist transportfähig.

Der Künstler muss sich erholen

Sie entliessen ihn mit der Auflage, sich mindestens zwei Monate zu schonen. Daraufhin flog Robbie Williams nach Los Angeles zurück zu seiner Frau Ayda Field, 38, und den Kindern Theodora, 5, und Charlie, 3. Für seine Familie fand der Sänger in den letzten Wochen bestimmt Zeit: Wegen seines Gesundheitszustands hatte er nur wenige Tage nach dem Auftritt in Zürich die restlichen Konzerte seiner aktuellen Tournee «The Heavy Entertainment Show» abgesagt.

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