Auch nach Fehlgeburt seiner Ex Sabia Rafael van der Vaart schweigt weiter - und spielt Fussball

Seit Wochen sieht sich Sabia Boulahrouz mit Hass-Kommentaren konfrontiert, jetzt trauert sie um ihr ungeborenes Kind. Derweil tut ihr Ex-Freund und Vater des Babys so, als wäre nichts gewesen. Rafael van der Vaart hüllt sich weiter in Schweigen und geht seinem Job nach.
Rafael van der Vaart nach Fehlgeburt Sabia Boulahrouz Fussball
© Getty Images

Stand schon Stunden nach der Fehlgeburt-Meldung seiner Ex-Freundin wieder auf dem Fussballrasen: Rafael van der Vaart.

«Die war nie schwanger!» - «Alles Show, um an Aufmerksamkeit und Geld zu kommen.» - «Und Madame sitzt am Frühstückstisch und freut sich, es mal wieder auf die Titelseite geschafft zu haben.» Sabia Boulahrouz, 37, steht seit Monaten im Kreuzfeuer der Kritik und selbst nach ihrer Fehlgeburt reissen die bitterbösen Kommentare im Internet nicht ab. «Ich lese alles, was über mich geschrieben wird», sagte Boulahrouz schon vor ihrer Fehlgeburt gegenüber der «Bild»-Zeitung. «Es verletzt mich so sehr, weil ich nicht weiss, was ich tun muss, damit mir geglaubt wird. Wissen diese Leute nicht, was sie mir damit antun?»

Kindsvater Rafael van der Vaart, 32, sagt seit Wochen nichts zum Thema. Nach der Trennung von der Frau seines ungeborenen Kindes im Sommer hat er sich zurückgezogen und konzentriert sich auf seine Fussballkarriere bei Betis Sevilla. Selbst Stunden nach der Meldung von Boulahrouz' Abort stand er schon wieder auf dem Fussballrasen und kämpfte mit seinem Team. Routiniert habe er seinen Job gemacht, weiss Bunte.de. Von Betroffenheit sei nichts zu sehen gewesen.

Nur einmal meldete sich van der Vaart in den vergangen Monaten noch zu Wort - um seine neue Beziehung zu bestätigen. «Ich will nicht abstreiten, dass ich eine Freundin habe, aber es ist alles noch frisch. Sie war schon ein paar Mal hier und wir haben gemeinsam eine lustige Zeit», sagte er im Oktober über seine 23-jährige Freundin Christie. Für Ex Boulahrouz ein weiterer Schlag ins Gesicht.

Die Trennung von ihrer grossen Liebe, dessen neue Beziehung und die öffentlichen Anfeindungen dürften Gift für Boulahrouz gewesen sein. Die Deutsch-Türkin war eine Risikoschwangere, das wusste sie. Schon vor zwei Jahren erlitt sie im fünften Monat eine Fehlgeburt, damals war sie ebenfalls von Rafael van der Vaart schwanger. Und im Juni 2008 starb Baby Anissa, das zwölf Wochen zu früh auf die Welt kam. «Ich sollte versuchen, Stress zu vermeiden», sagte sie noch vor zwei Wochen in einem Interview.

Gemäss Boulahrouz' Modelagentur ist ihr ungeborenes Baby in der Nacht auf den 13. Dezember «still geboren». Boulahrouz war zu diesem Zeitpunkt im sechsten Monat schwanger. In den nächsten Tagen soll ihr totes Kind beerdigt werden.

Auch interessant