Jackson-Clan Schräg! Die Chronologie des Familienstreits

In der Familie des King of Pop geht es derzeit drunter und drüber: Paris schimpft ihren Onkel Randy einen Lügner und Grossmutter Katherine sorgt mit ihrem Verschwinden für Wirbel. Nun ist die 82-jährige Matriarchin plötzlich wieder aufgetaucht und keiner weiss so genau, was es mit all dem Blödsinn eigentlich auf sich hat. Oder doch?

Nach dem Tod von Michael Jackson wünscht sich Tochter Paris, 14, eigentlich nur eines: eine intakte Familie. Doch genau das Gegenteil ist im Hause Jackson der Fall. Es wird gezankt, dass sich die Balken biegen.

Initialzündung für den Familienkrach ist Randy Jackson. Der 56-Jährige beschuldigt in einem Brief die Nachlassverwalter, schlecht zu arbeiten und forderte daraufhin die Entlassung von John Branca und John McClain. Ausserdem soll der ganze Stress um die Familienfinanzen bei Mutter Katherine einen Schlaganfall ausgelöst haben, beklagt Randy Jackson gemäss der Website DailyMail.co.uk

VON DIESEM MOMENT AN WIRD DER FAMILIENZWIST IN DER ÖFFENTLICHKEIT AUSGETRAGEN
Via Twitter behauptet Paris, dass die Aussagen um den Gesundheitszustand ihrer Grossmutter erstunken und erlogen seien: «Ich möchte darüber aufklären, dass alles, was über meine Grossmutter geschrieben wurde, nicht geschehen ist, es geht ihr gut.» Weiter richtet sie das Wort an ihren Onkel. «Hallo liebes FAMILIENmitglied! Ich schätze es ganz und gar nicht, dass du Dinge über die Familie erzählst, die nicht stimmen. Dankeschön.» Offenbar, so den Medienspekulationen zufolge, habe Paris Angst, in einen Sorgerechtsstreit zu geraten, sollte es ihrer Grossmutter gesundheitlich schlechter gehen. Doch ausser einem kurzen Tweet, dass sein Brief der Wahrheit entspreche, äussert sich Paris' Onkel Randy nicht zu der Angelegenheit.

WAS JEDOCH FOLGT, NIMMT DRAMATISCHE ZÜGE AN
Am vergangenen Samstag meldet Trent Jackson seine Tante Katherine der Polizei als vermisst. Sie soll seit Tagen für ihre Enkelkinder telefonisch nicht zu erreichen sein. Einen Tag später sendet Paris einen Hilferuf über Twitter aus. Die 14-Jährige bestätigt: «Ja, meine Grossmutter wird vermisst. Ich habe seit einer Woche nicht mehr mit ihr gesprochen und will sie jetzt bei mir haben.» Darüber hinaus postet sie einen Aufruf an ihrer Follower, sich zu melden, sollte jemand ihre Oma gesehen haben. Ausserdem schreibt sie zynisch, dass der gleiche Arzt, der stellvertretend für Dr. Murray, den verurteilten Leibarzt ihres Vaters, ausgesagt hatte, sich nun um das Wohl ihrer Grossmutter kümmert. Dies «nur zur Information».

Umgehend schaltet sich Jackos Bruder Jermaine, 57, ein, ebenfalls über Twitter. Es sei alles ausgemachter Blödsinn. Seiner Mutter gehe es gut und sie erhole sich auf Anordnung ihres Arztes nach einem Schwächeanfall in Arizona. Doch die Pressemitteilung, die zusätzlich von Jermaine und Randy Jackson verfasst wird, beruhigt noch nicht die Gemüter. Denn zu diesem Zeitpunkt hat die Polizei noch immer keine persönliche Rückmeldung der Vermissten erhalten.

ENDLICH KÖNNEN ALLE BETEILIGTEN AUFATMEN - VORERST
Am Montag wird Oma Jackson von der Polizei endlich ausfindig gemacht, offenbar war sie nie verschwunden. Wie das Los Angeles Sheriff's Department gegenüber «E! News» bestätigt, soll sich die betagte Frau sicher im Kreis ihrer Familie aufhalten. Urplötzlich kann sich niemand mehr erklären, wie es überhaupt zu der Vermisstenanzeige gekommen ist. Noch einmal wird das Medium Twitter zum Sprachrohr der Familie: Jermaine will der Diskussion um das Verschwinden seiner Mutter ein für alle Mal ein Ende setzen. «Wie ich vor ein paar Tagen klargestellt habe, ist Mutter sicher und wohlauf in Arizona mit ihrer Tochter und unserer Schwester Rebbie und erholt sich auf ärztliche Anweisung, deshalb ist es mir unbegreiflich, wie sie als vermisst gemeldet werden kann», heisst es in seinem Tweet.

Doch «niemand wird davon abgehalten, mit Mutter zu reden», betont Jermaine und rechtfertigt die vergeblich getätigten und abgewiesenen Anrufe ihrer Enkelkinder mit der strikten Ruheverordnung ihres Arztes.

DER STREIT GEHT WEITER
Wer aber glaubt, dass die Wogen des Familienirrsinns damit geglättet seien, irrt gewaltig. Auf dem Anwesen von Katherine Jackson muss nur ein Tag nach ihrer Rückkehr die Polizei einrücken. In dem Zuhause von Michael Jacksons Kinder Paris, dem 15-jährigen Prince sowie dem 10-jährigen Blanket soll es zu Handgreiflichkeiten zwischen zwei Personen gekommen sein. Wer daran beteiligt war, will die Polizei bis dato nicht bekannt geben. Für das Theater rund um den Jackson-Clan scheinen sogar die Ordnungshüter die Nerven zu verlieren. Zu TMZ.com sollen Mitglieder des Los Angeles County Sheriff's Department gesagt haben, dass sie sich von der Familie «ausgenutzt und manipuliert» fühlen.

 

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