Maximilian Schell Sein "Oscar" kriegt Gesellschaft

Der schweizerisch-österreichische Oscar-Preisträger Maximilian Schell hat den deutschen Medienpreis «Bambi» für sein Lebenswerk erhalten.
BAMBI 2009 für Oscarpreisträger Maximilina Schell
© GettyImages BAMBI 2009 für Oscarpreisträger Maximilina Schell

Grosse Auszeichnung für Maximilian Schell an der BAMBI-Gala 2009 in Potsdam gestern Abend: Er erhält ein «Bambi» für sein Lebenswerk.

Der 78-jährige, in der Schweiz aufgewachsene Oscarpreisträger sei ein Künstler, «vor dem sich die Welt verneigt und der stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist», heisst es in der "offiziellen" Mitteilung der «Bambi»-Preisstifter. Kaum ein anderer deutschsprachiger Schauspieler werde in Hollywood so verehrt wie Maximilian Schell.

Mit seiner von der «Academy» ausgezeichneten Darstellung als Verteidiger in «Das Urteil von Nürnberg» habe der Weltbürger ebenso Filmgeschichte geschrieben wie mit seinen Dokumentationen «Marlene» oder «Meine Schwester Maria», hiess es in der Begründung der «Bambi»-Jury.

Der vom Verleger Hubert Burda gestiftete Medienpreis wurde am Donnerstagabend in Potsdam verliehen. An der von Katarina Witt und Tom Bartels moderierten Gala nahmen rund 800 prominente Gäste aus Showbusiness, Medien, Politik und Wirtschaft erwartet. Die Verleihung wurde live von der ARD übertragen.

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