Was macht eigentlich... ...«Sennentuntschi» Roxane Mesquida?

Den Schweizern lernte die französische Schauspielerin das Fürchten - als wortlose, zum Leben erwachte Strohpuppe in Michael Steiners «Sennentuntschi». Seither geht es mit ihrer Karriere mehr denn je bergauf. Nach einer Nebenrolle bei «Gossip Girl», spielt Roxane Mesquida bei der Serie «XIII: The Series» mit - in einer der Hauptrollen. Und steht als Vampir-Schwester in «Kiss of the Damned» vor der Kamera, der 2013 Premiere feiert.

Ob Kino oder TV - die Französin Roxane Mesquida, 31, erobert langsam aber sicher weltweit die Leinwände. Mit ihrer Rolle im neuen Film «Kiss of the Damned» und in der Serie «XIII: The Series» ist sie regelmässig vor der Kamera präsent.

Dabei ist sie dem Schweizer Publikum hauptsächlich in einem von Kultregisseur Michael Steiners Filmen als Protagonistin bekannt.

VON «SENNENTUNTSCHI» BIS «GOSSIP GIRL»
2008 war Roxane Mesquida der Star von «Sennentuntschi», obwohl sie im ganzen Film kein einziges Wort sprach. Als lebendige und von einsamen Männern missbrauchte Strohpuppe erhielt sie von Publikum und Kritikern viel Lob. Die Filmcrew allerdings beschrieb die Französin als eingebildetes Pariser Püppchen - wegen Starallüren und einer Personalassistentin.

Die Rolle der Fashionista bekam ihr aber sehr gut. Nach dem Erfolg in der Schweiz, zwei kleineren internationalen Filmproduktionen «Kaboom» und «Rubber», lockte das grosse Serien-Angebot aus den USA: Sie wurde für die fünfte Staffel von «Gossip Girl» engagiert. An der Seite von Leighton Meester alias Blair Waldorf spielte sie ihre Schwägerin in spe und Prinzessin Béatrice Grimaldi von Monaco.

DIE ANFÄNGE BEIM FRANZÖSISCHEN FILM
Ihr schauspielerische Erfahrungen sammelte sie in jüngeren Jahren in französischen Streifen. 1997 entdeckte Regisseur Manuel Pradal die damals erst 11-jährige Roxane Mesquida auf der Strasse. Und gab der Schauspiel-Debütantin gleich eine Rolle in seinem Film «Marie Baie des Anges». Die Rolle war zwar klein, aber besiegelte ihre Karriere als Actrice. Es folgte ein weiterer kleiner Film. Der Durchbruch in Frankreich schaffte sie dann mit einer Rolle in «A ma soeur» von Catherine Breillat. Elena, ihre Filmfigur, verlor in dem Drama ihre Unschuld.

Im wahren Leben bekam Roxane Mesquida darauf immer mehr Angebote in Filmen, bei denen es um Sex ging. 2002 ergatterte sie sich die Hauptrolle im Horror-Streifen «Sheitan», der auch international Erfolge feierte. Es folgte ausserdem eine weitere Zusammenarbeit mit der Regisseurin Catherine Breillat, «Une vieille maîtresse» wurde 2007 am Cannes Film Festival vorgeführt.

HERKUNFT 
Roxane Mesquida kam 1981 in Marseille Frankreich auf die Welt und wuchs in le Padret auf. Als Tochter der französisch-spanischen Autorin Françoise Mesquida interessierte sie sich für Kunst - ihr Lieblingsbild ist «Der Schrei» von Edvard Munch - und strebte ein Studium in der Richtung an. Als sie von Regisseur Manuel Pradal entdeckt wurde, wollte sie von da an Schauspielerin werden. Und nicht nur er erkannte ihr Potenzial, mit 14 Jahren wurde Elite Model Management auf sie aufmerksam. Seither steht sie auch immer wieder als Model vor der Kamera - trotz ihrer Körpergrösse von nur 165 Zentimeter. 2008 zog sie sich sogar für den französischen «Playboy» aus.  

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