Der Tennisstar geht hart mit sich ins Gericht Serena Williams hat Angst, als Mutter zu versagen

Serena Williams ist seit fast einem Jahr Mutter der kleinen Alexis Olympia. Doch anstatt die Zeit in vollen Zügen zu geniessen, plagen sie immer wieder Stimmungskrisen. 
Serena Williams mit Tochter
© Instagram/serenawilliams

Macht sich Gedanken darüber, ob sie eine gute Mutter ist: Serena Williams. 

Serena Williams, 36, kann auf ein turbulentes Jahr zurückblicken. Am 1. September 2017 erblickte ihre Tochter Alexis Olympia Ohanian Jr. das Licht der Welt. Die Geburt war allerdings alles andere als problemlos. Ihre Tochter war per Notfall-Kaiserschnitt auf die Welt gekommen. Nach der Geburt musste Serena Williams sechs Tage im Spital bleiben. Die Kaiserschnitt-Wunde riss wieder auf und Serena wurde erneut operiert. Als sie endlich nach Hause durfte, musste sie mehrere Wochen das Bett hüten. 

Trotz des schwierigen Starts ist Serena Williams überglücklich über den Familienzuwachs. Es ist das erste Kind für sie und ihren Mann Alexis Ohanian, 35. Und jetzt plagen den Tennisstar wieder Sorgen! Auf Instagram veröffentlicht sie diese Woche einen Post, in dem sie über ihre Rolle als Mutter sinniert. Und geht hart mit sich ins Gericht. 

 

Last week was not easy for me. Not only was I accepting some tough personal stuff, but I just was in a funk. Mostly, I felt like I was not a good mom. I read several articles that said postpartum emotions can last up to 3 years if not dealt with. I like communication best. Talking things through with my mom, my sisters, my friends let me know that my feelings are totally normal. It’s totally normal to feel like I’m not doing enough for my baby. We have all been there. I work a lot, I train, and I’m trying to be the best athlete I can be. However, that means although I have been with her every day of her life, I’m not around as much as I would like to be. Most of you moms deal with the same thing. Whether stay-at-home or working, finding that balance with kids is a true art. You are the true heroes. I’m here to say: if you are having a rough day or week--it’s ok--I am, too!!! There’s always tomm!

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Die 23-malige Grand-Slam-Siegerin schreibt darin, dass die letzten Wochen für sie nicht einfach gewesen seien. «Meistens fühlte ich mich, als ob ich keine gute Mutter sei», sagt sie. «Ich habe mehrere Artikel über postnatale Stimmungsschwankungen gelesen und erfahren, dass die bis zu drei Jahre anhalten können, wenn sie nicht behandelt werden», kommentiert sie weiter.

Die Amerikanerin ist sich bewusst, dass ihre Stimmungsschwankungen nicht ungewöhnlich seien: «Es ist völlig normal, das Gefühl zu haben, nicht genug für mein Baby zu tun. Ob zu Hause bleiben oder arbeiten, dieses Gleichgewicht mit Kindern zu finden, ist eine wahre Kunst.»

Serena Williams mit Baby Alexis Ohanian Jr..
© Instagram

Alexis Olympia Ohanian Jr. ist das erste Kind für Serena Williams und ihren Mann Alexis Ohanian.

Als postnatale (eigentlich postpartale) Stimmungsschwankungen werden Zustände oder Störungen beschrieben, die nach der Entbindung bei der Mutter auftreten können. Diese können von Traurigkeit über Depressionen bis hin zu schweren psychotischen Erkrankungen reichen.

Am Schluss beendet Serena Williams ihren Post mit den Worten: «Wenn ihr einen harten Tag oder eine harte Woche habt, ist das ok. Ich habe das auch!» Ihre Offenheit kam den Fans sehr gut an. Viele boten ihr Unterstützung an und bewunderten sie für ihren Mut, über dieses Tabuthema zu sprechen. 

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