Charlie Sheen Serientod: Schweizer ICN sei Dank?

Eigentlich hiess es, die Figur des Charlie Harper von «Two And A Half Men» werde durch eine Pariser U-Bahn getötet. Jetzt tauchte allerdings ein Bild auf, das einen Schweizer ICN zeigt. Schauspieler Charlie Sheen kümmert das wenig: Er freut sich, dass er endlich den Serientod sterben darf.

Nichts ist so sicher wie der Tod - das gilt auch für Charlie Sheens, 45, Rolle bei «Two And Half Men»: Vergangene Woche begannen die Dreharbeiten für die neue Staffel. Nachdem lange über die Art und Weise spekuliert wurde, wie Sheens Charakter Charlie Harper die Serie wohl verlassen würde, ist das nun klar: Er wird in Paris von einer U-Bahn erfasst und stirbt. Oder? Diese Version stimmt nicht ganz, geht es nach dem Bild des US-Portals «TMZ». Für eine Montage verwendeten sie einen Intercity Neigezug. Der ICN wird nur von den Schweizerischen Bundesbahnen SBB verwendet und ist auch nur hier zugelassen.

Hergestellt wird der ICN in Neuhausen, Zürich Oerlikon oder Pratteln, getauft ist jeder einzelne auf den Namen eines Schweizer Prominenten. Es ist nicht der erste grosse Auftritt des SBB RABDe 500, so die technische Bezeichnung des Zuges. Im Intro der TV-Serie «The Big Bang Theory» erscheint er auch kurz bei Sekunde 16:

 

«TWO AND A HALF MEN» - DIE INFOS ZUR NEUEN STAFFEL

  •  Nachdem Charlie Sheen aufgrund seiner Alkohol- und Drogen-Eskapaden aus der Serie geworfen wurde und sein Abgang geschrieben war, zeigte sich dieser erfreut: «Ich fühle mich geehrt, dass es so etwas Grosses und Brutales, wie einen herannahenden Zug braucht, um meine Rolle zu beenden», sagt er TMZ.com. «Alles andere wäre eine Beleidigung gewesen.»
  • Traurig werde es dennoch nicht, sagt Co-Star Jon Cryer gemäss USMagazine.com. Die Fans im Studio hätten gelacht.
  • Charlies Ersatz - Ashton Kutcher in der Rolle des Internet-Milliardärs Walden Schmidt - kommt derweil beim Studiopublikum und bei der Produktionscrew sehr gut an. «Er kommt wie ein cooler und am Boden gebliebener Typ rüber und nachdem mit Charlie alles den Bach runter ging, ist jeder erleichtert», sagt ein Informant zu USMagazine.com. «Er kommt zum Set und hat seinen Text gut drauf - das ist so eine gute Chance. Bisher gab es noch keine Zwischenfälle und jeder ist sehr glücklich darüber, wie alles läuft. Keiner vermisst Charlie im Moment.»
  • Und das lassen sich die Studiobosse auch etwas kosten: Wie TMZ.com schreibt, verdient Ashton pro Folge eine 700'000 Dollar. Damit ist er zurzeit der bestbezahlte Fernseh-Schauspieler. Dennoch ist seine Gage kleiner als Charlie Sheens ehemaliges Honorar: Er erhielt 1.2 Millionen Dollar. 


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