Menowin Fröhlich Sido produziert sein Debütalbum

Menowin Fröhlich, der Zweitplatzierte bei «Deutschland sucht den Superstar 2010», hat grosse Pläne: Sein Grosscousin Sido soll sein erstes Album produzieren, am Eurovision Song Contest 2011 will er Österreich vertreten. Dabei verzichtet er auf die Mithilfe seines Ziehvaters Dieter Bohlen.
Sido steht seinem Gross-Cousin Menowin Fröhlich (r.) beratend zur Seite.
© Getty Images (Fotomontage) Sido steht seinem Gross-Cousin Menowin Fröhlich (r.) beratend zur Seite.

An Unterstützung mangelt es nicht mehr: Rapper Sido, 29, kümmert sich zukünftig um die Karriere von Menowin Fröhlich, 22, wie Bild.de berichtet. Die beiden standen bereits gemeinsam im Studio, um einige Stücke einzuspielen. Jetzt will Sido das Debütalbum des «DSDS»-Zweitplatzierten produzieren. «Ich stehe für alle Fragen zu 100 Prozent auf seiner Seite», erklärt der bereits erfolgreiche Sido seine Rolle. «Ich berate Menowin und werde vermeiden, dass er die Fehler macht, die so ein Junge eben macht.»

Ganz überraschend kommt diese Zusammenarbeit nicht: Die beiden Künstler verbindet eine Verwandschaft. Menowins Grossmutter und Sidos Grossvater sind Geschwister. Für Fröhlich ist die Kooperation trotzdem nicht selbstverständlich. Überglücklich und stolz erzählt er: «Es wird härter als auf der ‹DSDS›-Bühne. Aber besser. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.»

Seit dem Ende von «Deutschland sucht den Superstar» sucht Menowin nach einem Produzenten und Förderer. Als Zweitplatzierter erhielt er nicht die erwartete und zugesicherte Aufmerksamkeit von seinem Ziehvater Dieter Bohlen. Dieser beschäftigte sich bisher lieber mit der Karriere des Gewinners Mehrzad Marashi. Darum wandte sich Menowin von ihm ab, liess sich vom österreichischen Baulöwen Richard «Mörtel» Lugner, 77, unter Vertrag nehmen und suchte sich einen neuen Produzenten. Im Gespräch waren Alex Christensen und Moses Pelham, der schon Xavier Naidoo und Sabrina Setlur gross rausbrachte.

Fündig wurde er jetzt bei seinem Gross-Cousin. Sido als Produzent, Lugner als Mäzen, da kann für Menowin Fröhlich fast nichts mehr schief gehen. Kein Wunder glaubt er: «Ich kann mir durchaus vorstellen, für Österreich beim nächsten Eurovision Song Contest anzutreten.» Bis er die geplante erste Single veröffentlichen kann, dürfte es allerdings noch ein paar Wochen dauern, denn bis Ende Juni ist er vertraglich an den «DSDS»-Produktionssender RTL gebunden. Was danach kommt, weiss nicht einmal Menowins aktueller Manager Volker Neumüller: «Es ist alles nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich kann nicht sagen, wie es mit Menowin weitergehen soll.»

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