Angelina Jolie Sie liess sich die Brüste amputieren!

Weil das Krebsrisiko bei der Schauspielerin ungewöhnlich hoch ist, hat sie vorsorglich gehandelt: Angelina Jolie liess sich beide Busen abnehmen. In der «New York Times» schreibt sie über ihr Schicksal und den Eingriff - in der Hoffnung, anderen Frauen helfen zu können.
Will Frauen mit ihrer Geschichte ermutigen: Angelina Jolie hat ihre Brüste präventiv entfernen lassen.
© Getty Images Will Frauen mit ihrer Geschichte ermutigen: Angelina Jolie hat ihre Brüste präventiv entfernen lassen.

«Meine Mutter kämpfte fast zehn Jahre lang gegen den Krebs und starb mit 56. Sie hielt lange genug durch, um ihre erstes Enkelkind zu sehen und in den Armen zu halten. Aber meine anderen Kinder werden niemals die Chance haben, sie kennenzulernen und zu erfahren, wie liebevoll und gütig sie war.» Mit diesen Worten beginnt Hollywood-Schauspielerin Angelina Jolie, 37, ihren Artikel in der «New York Times» vom 14. Mai. Und es geht bewegend weiter: Die Ärzte hätten ihr ein Brustkrebs-Risiko von 87 Prozent und ein Eierstockkrebs-Risiko von 50 Prozent diagnostiziert. «Als ich wusste, dass das meine Schicksal ist, beschloss ich zu handeln und das Risiko so fest ich kann zu minimieren. Ich traf die Entscheidung, eine präventive Brustentfernung vorzunehmen.»

Am 27. April hat Angelina Jolie ihre letzte Operation gehabt, die Eingriffe haben über drei Monate verteilt stattgefunden. Im Artikel erzählt sie detailliert über die medizinischen Behandlungen. Am Ende seien ihre Brüste mit Implantaten rekonstruiert worden: «Die Medizin ist mittlerweile sehr fortschrittlich, und das Resultat kann sehr schön sein.»

Die Entscheidung für eine Brustamputation sei nicht einfach gewesen. «Aber ich bin glücklich, sie gemacht zu haben.» Die Wahrscheinlichkeit, dass sie an Brustkrebs erkrankt, sei nun von 87 auf 5 Prozent gesunken. «Ich kann meinen Kindern sagen, dass sie sich nicht davor fürchten müssen, mich an Brustkrebs zu verlieren.»

Auch ihr Verlobter, Brad Pitt, 49, erwähnt die Hollywood-Schauspielerin. Sie sei sehr dankbar für ihren Partner, der sie unerstützt. Brad habe ihr in der Brustkrebs-Klinik, in der sie behandelt wurde, zur Seite gestanden. «Wir wussten, dass es das Richtige für unsere Familie ist und dass uns das näher bringen wird. Und das tat es auch.» Das Paar hat drei leibliche und drei adoptierte Kinder.

«Für jede Frau, die das liest, hoffe ich, es hilft ihr, ihre Möglichkeiten zu kennen. Ich will jede Frau dazu ermutigen, speziell wenn sie eine familiäre Geschichte mit Brust- oder Eisterstock-Krebs hat, die Informationen und medizinische Experten, die helfen können, ausfindig zu machen und seine eigenen fundierten Entscheidungen zu treffen.»

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