Wintour, Parker & Carey Sie schmeissen eine Super-Party für Obama

Diese Party ist schwer zu toppen: Sarah Jessica Parker und Anna Wintour geben sich ein kleines Stelldichein in Manhattan. Mit von der Partei sind auch die Obamas, und von Mariah Carey gibts ein kleines Privatkonzertchen.

Das bringt Vorfreude und Stimmung ins Demokratenlager: An einer Soirée, organisiert für politische Freunde von Präsident Barack Obama, 50, der mitten im Wahlkampf um eine zweite Amtsperiode steckt, gibt Sängerin Mariah Carey, 42, ein Mini-Konzert. Gastgeberinnen am 14. Juni sind niemand Geringeres als Anna Wintour, 62, Chefredaktorin der amerikanischen «Vogue», und Schauspielerin Sarah Jessica Parker, 47.

Vor dem Apartment von Parker, wo das exklusive Dinner stattfindet, sieht es seit Tagen aus, als stünde ein Umzug bevor. Teppiche, Kisten, Fensterputzer, Lastwagen und Möbelschlepper - alles soll perfekt sein an diesem speziellen Anlass, der als Dankeschön gedacht ist an alle Gönner, die Obama finanziell unterstützen. Insgesamt 15 Millionen Dollar sollen bisher in dessen Wahlkampfkasse geflossen sein, Geld, das nötig ist, wenn er das Rennen gegen Kontrahent Mitt Romney, 65, am Ende gewinnen möchte. Gemäss neusten Umfragen fünf Monate vor den Wahlen verringerte Romney seinen Rückstand.

Mit ein Grund für das grosse Spendefieber: Bereits im Mai lud Hollywood-Star George Clooney, 51, auf seinem L.-A.-Anwesen zum Gipfeltreffen. Der Clou dabei war, dass - wie auch bei der Wintour-Parker-Party - Gästeplätze per Internet verlost werden. Das veranlasste offenbar viele Bürgerinnen und Bürger zu Kleinstspenden im ein- und zweistelligen Dollar-Bereich.

Dass Sarah Jessica Parker und First Lady Michelle Obama, 48, mehr verbindet als die gemeinsame Vorliebe für Schuhwerk von Christian Louboutin ist keine Neuheit. Als bekennende Demokratin schmiss Parker mit einem Webclip die Werbetrommel für ihre Hausparty und -partei. In dem Video mit dem Titel «That Guy» lobt sie den Präsidenten dafür, dass er unter anderem den Irakkrieg beendet und 4000 Jobs geschaffen habe: «Wir brauchen ihn, und er braucht uns.»

Freuen auf den Abend unter dem Motto «A New York Night» tut sich auch Mariah Carey, wie sie über Twitter vermeldete. Sie sei «Beyond Excited», also mehr als begeistert, für das Präsidentenpaar und deren Gäste singen zu dürfen.

Von Seiten der Republikaner, die Obama als «Promi-Präsidenten» bezeichnen und ihm Elitismus und Abgehobenheit vorwerfen, hagelt es jedoch Kritik. Ob hier womöglich Neid negativen politischen Emotionen zusätzlich Flügel verleiht?

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