Natascha Ochsenknecht Sie schreibt über Wilsons Missbrauch

Darf das eine Mutter? Natascha Ochsenknecht möchte unter anderem über den schlimmsten Abschnitt im Leben ihres Sohnes schreiben.
1997 wurde der Peiniger von Wilson Gonzalez zu drei Jahren Haft verurteilt. Mama Natascha Ochsenknecht möchte die schlimmen Ereignisse nun erneut thematisieren.
© Getty Images/ DUKAS 1997 wurde der Peiniger von Wilson Gonzalez zu drei Jahren Haft verurteilt. Mama Natascha Ochsenknecht möchte die schlimmen Ereignisse nun erneut thematisieren.

In ihrem noch nicht erschienenen Buch wird die Noch-Frau von Schauspieler Uwe Ochsenknecht, 56, über das wohl heikelste Kapitel ihrer Familiengeschichte schreiben: Natascha Ochsenknecht, 47, wird den sexuellen Missbrauch ihres Sohnes Wilson Gonzalez, 22, thematisieren, will die Zeitung «Bild am Sonntag» wissen. 

«Über dieses Kapitel wurde in der Familie sehr emotional diskutiert», sagt ein Freund der Familie gegenüber der Zeitung. Man sei sich uneinig gewesen, ob Natascha diese schlimme Erfahrung ihres Sohnes in ihrem Buch aufnehmen dürfe. 

Der Missbrauch liegt schon lange zurück: 1995 lernten Natascha und Uwe Ochsenknecht bei Dreharbeiten den Bühnenleuchter Michael K. kennen. Damals war Michael K. 26 Jahre alt. Die Familie freundete sich mit ihm an und überliess ihm den sechsjährigen Wilson, als das Paar für sechs Wochen in die USA reiste. 

Nachdem Wilson über Albträume klagte, vertraute er sich seinem Kindermädchen an und erzählte ihr von den sexuellen Übergriffen. «Wenn du etwas verrätst, kommen Mama und Papa nicht mehr nach Hause oder Mama muss sterben», seien die Worte von Michael K. gewesen, mit denen er Wilson drohte. 1997 wurde er zu drei Jahren Haft verurteilt. 

Auf die Frage, ob das Buch die Familie nicht noch weiter auseinanderbringen würde, antwortet Natascha Ochsenknecht: «Natürlich ist das Buch Anlass vieler Diskussionen bei uns im Hause gewesen, aber es geht nichts raus, ohne dass meine Kinder damit einverstanden sind.» Ihr Noch-Ehemann Uwe dürfe das Buch laut Freunden vor dem Erscheinen nicht lesen. 

Auch interessant