Sandra Bullock So hielt sie die Adoption geheim

Nach dem Drama mit Ehemann Jesse James scheint die Sonne wieder für Schauspielerin Sandra Bullock. Und zwar in Form ihres Adoptivsohnes Louis Bardo Bullock. Doch wie schaffte es die Oscar-Preisträgerin die Adoption ihres Wonneproppen seit Anfang Jahr zu verheimlichen?

Was für eine Überraschung! Am Mittwoch zeigte Schauspielerin Sandra Bullock, 45, auf dem Cover das amerikanischen «People»-Magazins ihren Adoptivsohn Louis Bardo Bullock. Und sprach zum ersten Mal über die Scheidung von Ehemann Jesse James, 41.

Die Adoption hätte von der CIA nicht besser organisiert werden können - so geheim war sie. Die Schauspielerin erhielt sogar Hilfe eines «Undercover-Staatsangestellten», berichten Insider. Das Unterfangen war schwierig, denn Sandra stand in den vergangenen Wochen permanent in den Schlagzeilen: Ihr Ehemann, der Motorradbauer Jesse James, 41, betrog sie mit mehreren Frauen, unter ihnen Michelle «Bombshell» McGee, 24. Die Linsen der Paparazzi waren nie öfter auf Bullock gerichtet, als nach der Bekanntmachung der Affären - nur eine Woche nachdem sie den Oscar gewonnen hat.

Wie jetzt bekannt wurde, versank Sandra nach dem Drama aber nicht in Selbstmitleid, als sie sich Mitte März nach Texas zurückgezog. Vielmehr kümmerte sie sich um die Adoption des kleinen Louis- und organisierte die Scheidung von Jesse James: Am 23. April unterzeichnete Sandra Annette Bullock die Papiere in Austin mit ihren Initialen. Rückwärts gelesen - B.A.S. So überlistete sie die neugierigen Medien. Als Gründe für das Ehe-Aus trug Bullock ein: «Die Ehe wurde unerträglich aufgrund der Zwietracht und der Konflikte der Persönlichkeiten, die das legitime Ende der Ehe / Beziehung zerstören und vernünftige Erwartungen an eine Versöhnung vermeiden.» Das gemeinsame Vermögen steht beiden Ehepartnern zu gleichen Teilen zu.

Söhnchen Louis hingegen will sie für sich alleine: Zwar holte sie den Jungen im Januar zusammen mit James von seinem Geburtsort New Orleans zu sich nach Los Angeles, doch das Sorgerecht hat sie nun alleine. Mit der Unterstützung von verschwiegenen Freunden hielt sie die Adoption fast fünf Monate lang geheim. Sogar Jesse James' Kinder, zu denen die Oscar-Preisträgerin eine enge Beziehung hat, wussten von ihrem süssen Geheimnis - auch sie schwiegen. Sandra liess niemanden mehr in ihr Haus, längjährige Mitarbeiter wie Stylisten und Visagisten traf sie nur noch im Hotel.

In der aktuellen Ausgabe des «People»-Magazins nimmt Bullock auch erstmals Stellung zu Jesse James' Nazi-Bildern. Sie habe nichts gewusst und sei geschockt gewesen, erzählt Sandra. Vor allem auch weil sie das dunkelhäutige Söhnchen Louis eigentlich gemeinsam adoptieren wollten. «Das ist nicht der Mann, den ich geheiratet habe», meint sie im Interview traurig. Umso glücklicher wird die Schauspielerin wenn es um ihren Wonneproppen geht: «Ich will, dass er ohne Grenzen aufwächst. Louis soll mit allen Kulturen, Nationalitäten und Menschen in Kontakt kommen, wie ich das tue. Wir sind alle gleich. Und solange er meine Mutterliebe spürt, passt er auch prima zu den verschiedenen Mitgliedern unserer grossen und schönen Familie.»

Endlich strahlt Sandra Bullock wieder und scheint ihr Glück gefunden zu haben. Ex-Mann Jesse James bleibt nur ein fahler Nachgeschmack, denn er hat alles verloren, was ihm wichtig war. In einer offiziellen Stellungnahme meinte er: «Die Entscheidung, meine Frau unsere Ehe beenden und die Adoption von Louis alleine durchziehen zu lassen, war eine der schwierigsten meines Lebens. Die Liebe die ich für Louis empfinde, kann nicht in Worte gefasst werden. Ihn nicht um mich zu haben reisst ein grosses Loch in mein Herz. Sandy ist die Liebe meines Lebens, aber angesichts des Schmerzes und der Verzweiflung, die sie meinetwegen durchmachen musste, wäre es selbstsüchtig, sie nicht gehen zu lassen. Sie war eine grossartige Frau, Mutter und beste Freundin während den sechs Jahren, die wir zusammen waren.»

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