Sofia Hellqvist Ihr «recht normales» Leben mit Prinz Carl Philip

Vom Dessous-Model zur Prinzen-Freundin - Sofia Hellqvist hatte lange einen schweren Stand im schwedischen Königshaus. Jetzt spricht sie in einem ihrer seltenen Interviews über ihre dunkle Vergangenheit. Und sagt, wie es ist, «Prinzessin» zu sein.
Sofia Hellqvist und Prinz Carl Philip
© Dukas

Seit 2010 glücklich verliebt: Sofia Hellqvist und Prinz Carl Philip von Schweden.

Für die meisten ist sie einfach «das Ex-Dessous-Model». Oder: «die Freundin des schwedischen Prinzen». Was viele nicht wissen: Sofia Hellqvist setzt sich schon lange für benachteiligte Kinder in Südafrika ein. Mit einer Freundin führt sie die Charity-Organisation «Project Playground» und liess schon 2010 ein Freizeitzentrum ausserhalb Kapstadts aufbauen. Inzwischen beschäftigt die Organisation 25 Mitarbeiter.

Ein schwedischer Sender hat die 29-Jährige nun erstmals bei ihrer karitativen Arbeit begleitet. «Ein verrückter Traum» heisst die TV-Doku, in der Sofia so offen wie nie über Privates spricht. Und es scheint, als würde sie mit der dunklen Vergangenheit ein für allemal abschliessen wollen. Denn selbst zu ihren freizügigen Bildern nimmt sie Stellung. «Ich würde mich heute sicherlich nicht dafür entscheiden», sagt sie laut Bunte.de. «Aber ich tue mich schwer damit, etwas in meinem Leben zu bereuen. Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich irgendwann einmal dastehen würde, um mein Leben zu rechtfertigen.»

Die Freundin des einst begehrtesten schwedischen Junggesellen betont: «Diese Bilder stellen einen so kleinen Teil meines Lebens dar. Es sind zwei Ereignisse in meinem ganzen Leben, und ich habe so viel mehr getan. Aber so funktioniert unsere Gesellschaft, man hat ein Interesse daran, mich einzuordnen, herauszufinden, wer ich bin. Irgendwie verstehe ich das auch.»

Seit ihre Liebe Ende 2010 publik wurde, hat sich Sofias Leben komplett verändert. Sie steht im Fokus der Öffentlichkeit, wird auf Schritt und Tritt verfolgt. Und muss an der Seite von Carl Philip royale Auftritte wahrnehmen. Daran gewöhnt hat sie sich bis heute nicht. «Es fühlt sich an wie Schauspielerei», gesteht sie. «Ich habe grosse Schwierigkeiten, mich mit den Roben zu identifizieren und so verehrt zu werden.» Die vermeintliche Glamour-Welt habe nichts mit der Realität zu tun. «Es ist wie eine Doku-Soap, in der ich lebe. Es gibt angeblich hier und dort Streitereien, wir haben ein Problem und dann wieder keins. All diese Geschichten existieren in meinem wirklichen Leben nicht. Ich sehe meinen Namen und ich sehe mein Bild, aber ich kann mich nicht in der Person wiederfinden.» Der Kontrast zwischen ihrem Alltag in Schweden und ihrer Charity-Arbeit in Südafrika sei deshalb weniger gross, wie viele glauben. «Philip und ich leben ein recht normales Leben.»

Weitere Artikel über Carl Philip und Co. finden Sie im grossen Royal-Dossier von SI online.

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