«Das Sommerhaus der Stars» Die Reality-Show, die Beziehungen zerstört

So eine Reality-Sendung kann Gift für die Liebe sein. Das sieht man beim diesjährigen «Sommerhaus der Stars» auf RTL. Gleich zwei Promi-Paare gehen nach Drehschluss getrennte Wege.

Es ist wieder so weit. Stars - oder zumindest Menschen, die mal welche waren - nehmen an einer Reality-Sendung teil, um wieder ein wenig Rampenlicht zu geniessen. Die Rede ist vom «Sommerhaus der Stars». Die neue Ausgabe beginnt heute, Mittwoch, um 20:15 Uhr auf RTL.

Zwei Wochen verbringen acht mehr oder weniger bekannte Paare in einem Ferienhaus in Portugal. Mit Prunk und Luxus hat das aber nichts zu tun. Mickrige, unbequeme Betten, limitiertes warmes Wasser und sehr wenig Raum für viele Menschen. Umstände, die es nicht nur in sich haben, nein, sie sind auch dafür da, Zoff unter den Teilnehmern zu provozieren. Diese werden nämlich Tag und Nacht von mehreren Kameras gefilmt. 

Trennung trotz Heiratsplänen

Ob sich diese Pein wirklich gelohnt hat, müssen sich zumindest zwei Paare fragen: Ex-Dschungelcamperin Helena Fürst, 43, die «Anwältin der Armen» und Schlagersänger Ennesto Monté, 42, sowie Model Nico Schwanz, 39, und Playmate Saskia Atzerodt, 25. Laut «Bild» hat die Sendung nämlich die vier C-Promis zu Singles gemacht.

Demnach gehen Nico Schwanz und Saskia Atzerodt seit Drehschluss im Juni getrennte Wege - schon wieder! Erst gerade im September berichtete «Promiflash» von der Trennung der beiden. Sie gaben sich wieder eine Chance, doch das Sommerhaus entzweite das C-Promi-Paar erneut.

Nico Schwanz Saskia Atzerodt
© RTL / Stefan Menne

Aus: Nico Schwanz und Saskia Atzerodt sind wieder Single.

In einem RTL-Interview sagt Schwanz: «Nach dem Dreh vom Sommerhaus hat sie mir geschrieben, dass sie mich nicht mehr liebt und dass es doch besser wäre, wenn wir getrennte Wege gehen würden.»

Das ist hart. Denn die beiden sprachen erst Anfang Jahr von Verlobung und Heirat. «Ich habe alles getan, weil ich gedacht habe, das kann doch nicht sein, wir wollten heiraten», so Schwanz im Interview. Nun, «alles» war vielleicht doch nicht genug.

«Unsere Beziehung war kein Fake»

Die Trennung von Helena Fürst und Ennesto Monté wurde schon Ende Juni bekannt. Helena teilte damals auf Facebook mit: «Ennesto und ich haben uns einvernehmlich getrennt. Wir gehen als Freunde auseinander, und da die Gründe privat sind und bleiben, gebe ich auch keinerlei Interviews.»

Helena Fürst Ennesto Monté
© RTL / Stefan Menne

Fake? Viele zweifeln daran, ob Helena Fürst und Ennesto Monté jemals ernsthaft zusammen waren.

Nun waren die beiden ja nicht gerade das Vorzeige-Traumpaar. Sie stritten sich oft in der Öffentlichkeit. Ein Höhepunkt der bizarren Beziehung bildete ein Facebook-Post vom April, in dem Helena Fürst behauptete, sie sei schwanger. Monté erfuhr sein Glück ebenfalls durch diesen Facebook-Eintrag. Zwei Monate später teilte sie ebenfalls auf der sozialen Plattform mit, dass sie das Kind längst verloren hätte. Was alles wahr und was erfunden ist, bleibt offen.

Die Dreharbeiten in Portugal scheinen jedenfalls das Fass zum Überlaufen gebracht zu haben. Ein Fakt, der Gerüchte um eine allfällige Fake-Beziehung schürt. Schmusten die beiden nur für die Schlagzeilen? Ennesto Monté verteidigte sich in einem RTL-Interview und sagte: «Nein, es war kein Fake. Ich bin hart im Nehmen! Ich habe mit etlichen Frauen geschlafen, auch wenn sie mir nicht gefallen haben. Aber das mit Helena war kein Fake.»

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