«Benissimo» & Co. SRF-Baustelle: «Können nichts versprechen»

Kickt das Schweizer Fernsehen bald Formate wie «Benissimo» oder «Happy Day» aus dem Programm? So dramatisch sei es nicht, heisst es auf Anfrage. Aber: Ein Blick in die Zukunft sei schwierig. SI online will deshalb von Ihnen wissen, was Sie noch sehen möchten - und worauf Sie verzichten können.
Am 1. Dezember moderiert Beni Thurnheer zum letzten mal sein «Benissimo».
© SF/Oscar Alessio Am 1. Dezember moderiert Beni Thurnheer zum letzten mal sein «Benissimo».

Die Zahlen sprechen für sich: 34,6 Prozent Marktanteil hatte «Benissimo» vergangenes Jahr im Schnitt, «Happy Day» kam gar auf 40,0 Prozent. Umso überraschender war die Meldung, dass die beiden zu den quotenstärksten zählenden Sendungen des Schweizer Fernsehens aus dem Programm genommen werden sollen. So das vermeintliche Vorhaben des Unterhaltungschefs Christoph Gebel. «Dem ist nicht ganz so», entgegnet SRF-Mediensprecher Marco Meroni gegenüber SI online. Es werde keinen Rundumschlag im Unterhaltungsbereich geben. «Allerdings können wir nichts versprechen.» Ob es «Benissimo» oder «Happy Day» in zehn Jahren noch geben wird, sei schwierig zu prognostizieren.

Wessen nahe Zukunft allerdings nicht als gesichert gilt, ist jene der Miss-Schweiz-Wahl. «Wir warten die Sendung vom September ab und werden dann gemeinsam mit unseren Partnern sowie RTS und RSI das Gespräch suchen und dann entscheiden, ob die Miss-Schweiz-Wahl noch Teil des SRF-Programms sein wird oder nicht», so Meroni. Bereits im Frühjahr wurde das Übertragungsaus der Mister-Schweiz-Wahl verkündet.

Wenn Sie bestimmen könnten - welches Format müsste das Fersehen aus dem Programm streichen oder unbedingt behalten?

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