Oprah Winfrey «Täschligate»-Geschichte tue ihr leid

Ihre Rassismus-Vorwürfe haben ein schlechtes Licht auf die Schweiz geworfen. US-Talkmasterin Oprah Winfrey nimmt nun erstmals Stellung zum medialen Aufschrei dieser Geschichte. Und sagt: «Eine Entschuldigung wäre nicht nötig gewesen.»
Oprah Winfrey: Es tut ihr Leid
© Dukas

Die US-Talkmasterin hätte nie gedacht, dass ihr Rassismus-Vorwurf solche Wellen schlagen würde.

Diese Geschichte ging um die Welt: Oprah Winfrey wollte in Zürich eine 35'000-Franken-Handtasche kaufen, die Verkäuferin soll sich geweigert haben, ihr das gute Stück zu zeigen. Angeblich aus rassistischen Gründen, wie die milliardenschwere US-Talkmasterin im Fernsehen sagte. Jetzt redet die 59-Jährige an der Premiere von «The Butler» erstmals über das weltweite Echo des Vorfalls. «Es tut mir leid, dass es so eine grosse Geschichte wurde», sagt sie gegenüber «Access Hollywood». Dass sich Schweiz Tourismus entschuldigt hat, sei überhaupt nicht nötig gewesen. Schliesslich könne ein Land nichts für das Verhalten einer einzigen Person.

Als sie in einer Show gefragt wurde, ob sie schon mal Erfahrung mit Rassismus gemacht habe, sei ihr eben dieses Erlebnis als erstes in den Sinn gekommen. Derweil spricht die Boutiquen-Besitzerin Trudie Götz von einem grossen Missverständnis. Das will die Talkmasterin aber nicht gelten lassen: «Das Missverständnis ist, dass sie vielleicht die Tasche nicht holen wollte. Die Tasche war nicht eingeschlossen. Ich fragte, ob ich sie sehen kann. Sie sagte ‹Nein, ich zeige ihnen weniger teure Taschen›. Und ich antwortete: ‹Nein, ich will diese sehen›.» Die Verkäuferin habe sich geweigert.

Eine Entschuldigung sei dennoch nicht nötig. «Ich hatte eine fantastische Zeit in der Schweiz. Ich war an Tina Turners Hochzeit und jeden Tag wandern.»

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