Tara Palmer-Tomkinson führte ein wildes Leben It-Girl und Götti-Kind von Prinz Charles tot aufgefunden

Partys und Drogen waren in den 90er-Jahren ihr Leben. Tara Palmer-Tomkinson lebte ausschweifend und laut. Jetzt ist das britische It-Girl tot. 

Der Begriff «It-Girl» wurde quasi für sie erfunden: Tara Palmer-Tomkinson war berühmt, einfach nur weil sie berühmt war. Jetzt ist sie tot. Sie wurde am Mittwoch leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Britin wurde nur 45 Jahre alt.

Die Polizei sagt, die Todesursache sei noch ungeklärt, geht aber nicht von einem Verbrechen aus. Erst im Januar wurde bekannt, dass Palmer-Tomkinson einen Hirntumor hatte. «Ich bekam grosse Angst», gestand sie in einem ihrer letzten Interviews mit der «Daily Mail». Nach der Diagnose wurde sie ruhiger, das Party-Girl ging nicht mehr an Partys.

Auf Du und Du mit den britischen Royals

Tara stammt aus einer reichen Familie. Ihr Vater Charles Palmer-Tomkinson war Grossgrundbesitzer, Olympia-Teilnehmer im Skifahren und eng mit Prinz Charles, 68, befreundet. Der britische Thronfolger wurde sogar Taras Götti. Sie verkehrte deshalb auch in den royalen Kreisen. Erstmals fotografiert wurden die beiden 1996 in Klosters. Danach wurde Tara auf jede Party eingeladen, 2011 war sie bei der Hochzeit von Prinz William und Herzogin Kate. 

Tara feierte während eines Jahrzehnts ausschweifende Partys - mit sehr viel Drogen. Das gab sie offen zu. Die «Daily Mail» schreibt, sie habe täglich Kokain im Wert von 400 Pfund konsumiert. Dafür bezahlte sie später den Preis: Die Drogen zerstörten ihre Nasenscheidewand, 2006 musste sie sich einer Operation unterziehen. 

Seither will sie laut eigener Aussage die Finger von den Drogen gelassen haben. Doch Freunde von ihr haben Zweifel daran. «Sie war so lange drogensüchtig, dass sie einfach keinen anderen Lebensstil kennt», sagt ein enger Freund. «Natürlich gab es Zeiten, da Tara clean war. Aber ich glaube nicht, dass sie in den letzten fünf, sechs Jahren nichts konsumiert hat.»

Ob die kinderlose Tara wirklich einen Rückfall hatte, ist nicht bestätigt. Möglich, dass ihr Tod auch mit einer vor knapp zwei Jahren diagnostizierten seltenen Autoimmunkrankheit zusammenhängt. 

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