Prinz George Die Hälfte seiner Taufpaten soll feststehen

Hat das grosse Rätselraten um die Paten von Baby George nun endlich ein Ende? Gemäss britischen Medien haben Prinz William und Herzogin Catherine nämlich drei der sechs möglichen Kandidaten bestimmt.
Zeichnung von Herzogin Catherine mit William und Baby George
© Getty Images

Dass sich Herzogin Catherine und Prinz William für «unroyale» Personen als Taufpaten entschieden haben, soll ihrem kleinen Prinzen ein Gefühl von Stabilität und Normalität vermitteln. 

Es ist ein grosses Kompliment, das Herzogin Catherine und Prinz William, beide 31, wohl demnächst offiziell aussprechen werden. Schliesslich geht es bei der Bestimmung um die Taufpaten für ihren drei Monate alten Sohn George in erster Linie um Vertrauen. Wer kann dem Kleinen das Richtige mit auf den Lebensweg geben, auf wen kann er zählen und wer steht ihm bedingungslos zur Seite? Wenn es nach der «Sunday Times» geht, sind das momentan drei (von sechs) Personen. Das will die britische Zeitung von einer «gut informierten» Palastquelle wissen.

Einer davon soll Hugh von Cutsem sein. Der 39-Jährige gilt als einer der engsten Vertrauten von William. Sein im September verstorbener Vater war ebenfalls ein guter Freund von Prinz Charles, 67. Grace, sein kleines Töchterchen, ist seit der Hochzeit von Will und Kate weltberühmt. Das Blumenkind hielt sich am 29. April 2011 auf dem Balkon des Buckingham-Palast die Ohren zu und schaute auf dem Kussfoto grimmig drein. Gemäss der britschen Zeitung steht aber auch Fergus Boyd, 31, auf der Wunschliste des Elternpaares. Er ist ein alter Freund aus College-Zeiten und Mitbewohner des Prinzenpaares während deren Zeit im St. Andrews. Dritte im Bunde soll eine Frau - und enge Freundin von Catherine - sein. Die 27-jährige Emilia d'Erlange ist Miteigentümerin einer Londoner Innenarchitektur-Agentur und begleitete Catherine damals bei der vorübergehenden Trennung von William zum Mädelsurlaub nach Ibiza. 

Dass man sich für unroyale Personen entschieden hat, verwundert die Briten. Doch William und Kate sind bekannt dafür, dass sie Traditionen brechen. Mit der Auswahl der bisherigen Paten wollen sie dem kleinen Prinzen weiter das Gefühl von Stabilität und Normalität vermitteln, heisst es weiter. Die Entscheidung stehe im absoluten Kontrast zu den Taufpaten von William, zu denen unter anderem die Duchess of Westminster zählt.

Doch für noch mehr Staunen sorgt gemäss der «Daily Mail» die Gästeliste von kommendem Mittwoch: Prinzessin Anne, 63, Prinz Andrew, 53, Prinz Edward, 49, sowie dessen Frau Sophie von Wessex, 48, wurden aus-, beziehungsweise gar nicht erst eingeladen. Zu wenig Platz biete die königliche Kapelle des Londoner St. Jame's Palace für eine grosse Taufe, die zum ersten Mal für solch einen Anlass genutzt wird. Das Paar möchte die Feier in kleinem Rahmen ausrichten und pfeift daher auf allzu grosses Tamtam. Einziges Zugeständnis an die Tradition ist Justin Welby. Der 57-jährige Erzbischof von Canterbury und das geistliche Oberhaupt der anglikanischen Kirche wird die Taufe vornehmen. 

Alles über Herzogin Catherine und Prinz William finden Sie im grossen Royal-Dossier.

Auch interessant