Lady Gaga «Teilweise fühle ich mich wertlos»

Ein letztes Mal sprach die Sängerin in der Öffentlichkeit über ihr Leben: Bei Oprah Winfrey meinte Lady Gaga, dass sie für eine «sehr lange Zeit» nichts mehr mit den Medien zu tun haben wolle - der Kreativität wegen.

Derzeit ist sie der wohl grösste Popstar der Welt. Sie bricht mit ihren Verkaufszahlen alle Rekorde, fällt mit ihrem ausgefallenen Kleiderstil auf. Jetzt gab Lady Gaga, 25, ihr wohl persönlichstes Interview. Mit Oprah Winfrey, 58, sprach sie am Sonntag in deren Sendung «Oprah's Next Chapter» ...

... ÜBER IHRE ZUKUNFT
«Ich wünsche mir Kinder», sagt Stefani Germanotta, wie Gaga mit bürgerlichem Namen heisst. «Ich will eine ganze Fussballmannschaft und ich will einen Ehemann.» Sie wünsche sich, einmal einen Babybauch zu haben - «aber noch nicht jetzt».

... MIT IHRER MUTTER
Nicht nur Lady Gaga kam bei Oprah zu Wort, auch ihre Mutter Cynthia erzählte vom Leben ihrer berühmten Tochter. «Mein Mann und ich dachten teilweise, dass Stefani eine Schraube locker hat!» Sie habe sich oft um die mentale Gesundheit ihrer Tochter gesorgt, vor allem wenn sie Gaga bei einem ihrer ausgefallenen Auftritte sah. «Als Gaga älter wurde, trat sie einmal in Joe's Pub auf», erinnert sich Cynthia. «Sie trat in ihrem Bikini auf und sang ‹Lady Starlight› - und entschied sich spontan, Haarspray anzuzünden.» Während dem Publikum die Vorstellung gefiel, seien sie und ihr Mann fassungslos gewesen.

... ÜBER IHRE INSPIRATION
Um in ihrer Kreativität völlig unbeeinflusst zu sein, hat Lady Gaga eine Strategie entwickelt: «Ich lese nichts. Ich schaue nicht fern, ich will nichts wissen!» Sie habe sich deshalb auch entschieden, künftig keine Interviews mehr zu geben: «Ich werde mit niemandem mehr sprechen für eine sehr lange Zeit.»

... ÜBER IHRE ZWEIFEL
«Teilweise fühle ich mich wertlos», sagt Gaga. Grund dafür seien die Foppereien in ihrer Jugend: Die junge Stefani wurde von ihren Mitschülern geplagt, «in den Abfall geworfen» und beschimpft. «Auch wenn ich heute viel Lob ernte, diese Erfahrungen sind noch immer präsent.»

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