Sarah Knappik & Co. Fake-Freundinnen sollen schwule Fussballer decken

Für homosexuelle Profi-Kicker werden Alibi-Beziehungen mit Frauen organisiert, um den Schein zu wahren. TV-Sternchen wie Sarah Knappik oder Georgina Fleur haben solche unmoralischen Angebote erhalten.
Sarah Knappik: Als Spielerfrau bezahlt?
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Spielerfrau zu sein hätte Model Sarah Knappik sicher viele Möglichkeiten eröffnet. Jedoch lehnte die ehemalige «GNTM»-Kandidatin das Angebot dankend ab.

Die Fake-Freundin eines schwulen Fussballers spielen? Für diesen «Job» wurde Sarah Knappik einst angefragt, wie sie nun - nach dem Coming-out von Profi-Kicker Thomas Hitzlsperger, 31 - gegenüber Bunte.de verrät. «2009 oder 2010 habe ich ein Angebot bekommen, und zwar für den krassesten Fussballer, glaube ich», sagt die 27-jährige Ex-Kandiatin von «Germany's Next Topmodel» und einstige Dschungelcamperin. Dass ein solches Versteckspiel getrieben werde, könne sie nicht nachvollziehen. «Jeder kann dazu stehen. Das ist etwas völlig Normales und überhaupt nicht schlimm. Das darf einfach nicht schlimm sein», betont das Model. Deswegen habe sie das Angebot sofort ausgeschlagen.

Sarah Knappik ist nicht die einzige, der ein «Spielerfrauen-Job» offeriert wurde. Auch It-Girl Georgina Fleur, 23, macht kein Geheimnis daraus, eine solche Anfrage abgelehnt zu haben. Promiflash.de erzählt sie von der ungewöhnlichen Aktion. Und sie spricht über die Vorzüge: Alibi-Freundin eines schwulen Fussballers zu sein, biete gute Chancen. Die eigene Karriere gehe voran und Geld gebe es dafür auch noch. «Da kriegst du dann einen monatlichen Unterhalt und musst gar nicht mal mit dem zusammenwohnen.» Dennoch habe sie Nein gesagt, weil sie sich ein solches Leben nicht vorstellen könne.

Wie schwierig es ist, seine sexuelle Neigung und Liebschaften verstecken zu müssen, weiss Thomas Hitzlsperger. Er lebte bereits in einer Partnerschaft mit einem Mann, wie er jetzt in einem Interview mit «Bild» verrät. Momentan sei er aber Single.

Seinen Eltern habe er bereits vor zwei Jahren erzählt, dass er auf Männer stehe. Es sei ihm wichtig gewesen, dass sie es von ihm erfahren würden. «Die Reaktion war toll. Sie haben gesagt: ‹Wir lieben dich und wir wollen, dass du ein glückliches Leben führst.› Und ich habe gesagt: ‹Ihr könnt mich alles fragen, was ihr wissen möchtet. Ich möchte meine Homosexualität nicht verstecken.›» Wie seine Fussballer-Kollegen reagiert haben? Persönlich bei ihm gemeldet hätten sich erst zwei. Doch auf Portalen wie Twitter seien die Rückmeldungen enorm gewesen.

Thomas Hitzlsperger hat sich zu seiner Homosexualität bekennt
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Hat bereits eine heimliche Beziehung mit einem Mann hinter sich. Nun steht Thomas Hitzlsperger öffentlich zu seiner Homosexualität.

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