Amy Winehouse (†) Todesursache bekannt: Sie starb an Alkoholvergiftung

Schon seit drei Monaten ist sie tot, doch auf einem Twitteraccount eines Unbekannten lebt Amy Winehouse weiter. Der versendet Meldungen in ihrem Namen und erzürnt damit die beste Freundin der Sängerin, Kelly Osbourne. Inzwischen steht zudem fest, woran die Sängerin gestorben ist: Sie hatte 4,16 Promille Alkohol im Blut.

Im Juli wurde Amy Winehouse (†) tot in ihrem Haus in London gefunden. Die Familie beteuerte damals, dass weder Drogen noch Alkohol im Spiel waren. Sie hatte unrecht.

Gemäss einer gerichtlichen Untersuchung ist Amy an einer Alkoholvergiftung gestorben, berichtet die «Daily Mail». Demnach hatte sie 4,16 Promille im Blut. In ihrem Zimmer wurden zudem zwei grosse leere Flaschen Wodka gefunden. Ihr plötzlicher und unerwarteter Tod sei «die nicht beabsichtigte Konsequenz von solch potenziell tödlichem» Alkoholkonsum gewesen, sagt die Untersuchungsrichterin Suzanne Greenway am Mittwoch in London. Die Sängerin habe in den drei Wochen davor nichts getrunken.

GEFÄLSCHTES TWITTER-PROFIL
Auf Twitter lebt Winehouse indes weiter - wenn auch auf ziemlich makabre Art. «Miss ya darling! x» schrieb sie ihrer Freundin Kelly Osbourne, 27. Es handelt sich beim Verfasser natürlich nicht um die verstorbene Sängerin, sondern um einen Unbekannten.

Osbourne ist wütend. Und verletzt. Immerhin war der Tod von Winehouse für sie ein  besonders grosser Schock: Die beiden waren eng befreundet. Osbourne antwortet auf ihrem Profil: «Das ist verdammt nochmal nicht lustig und respektlos. Du solltest dich schämen. Schick mir nie wieder Tweets. Ich werde dafür sorgen, dass du aus Twitter rausgeworfen wirst. Wenn du nur etwas Respekt hast, wirst du dieses Fake-Amy-Profil löschen oder ich werde das für dich tun.» Sie regt sich immer weiter auf: «Manche Menschen haben Nerven! Wieso soll jemand ein Fake-Profil anlegen und sich als Amy W ausgeben. Das ist einfach nur krank!»

Und auch geschmacklos: Das Amy-Double schrieb unter anderem: «Ich bin am Leben und mir geht es gut. Ich bin einfach nicht hier bei euch. Aber ich passe auf euch auf, oben am blauen Himmel. Vermiss dich Daddy. Lieb dich auch.» Im Profilbeschreib des Nachahmers steht, er wolle, Amy am Leben zu halten, indem er sie zu replizieren versuche. Er wolle sich nicht als sie ausgeben.

Osbourne machte inzwischen ernst, und ging gegen den Verrückten an. Laut ihrem neusten Tweet werde das falsche Profil in den nächsten Stunden von der Plattform entfernt.

Alles zum Tod von Amy Winehouse erfahren Sie im Dossier auf SI online.

 

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