Tom Hanks spricht erstmals über den Krebs seiner Frau «Die vielen Scharlatane sind erschreckend!»

Es ist gut ein Jahr vergangen, seit Tom Hanks Frau Rita Wilson die Diagnose Brustkrebs erhielt. Jetzt spricht der Hollywoodstar erstmals über den Kampf seiner Frau gegen den Krebs und klagt an: «Da gibt es auch viele Leute, die aus einer Krankheit Kapital schlagen wollen.»
Tom Hanks mit Frau Rita Wilson
© Dukas

Vor rund einem Jahr erhielt Rita Wilson die Diagnose Brustkrebs. Heute geht es ihr wieder gut.

Tom Hanks und seine Frau Rita Wilson führen eine Vorzeige-Ehe. Seit 27 Jahren verheiratet scheinen sie frisch verliebt wie am ersten Tag. Doch das vergangene Jahr sei nicht einfach gewesen, erzählt der 59-Jährige nun gegenüber «DailyMail». Vor rund einem Jahr erhielt Rita Wilson die Diagnose Brustkrebs. «Es kommt einfach so aus dem Blauen und alles andere wird unwichtig», erzählt der Schauspieler rückblickend. Weihnachten und Silvester letztes Jahr seien komplett anders gewesen wie alle Jahre zuvor.

Rita Wilson nahm den Kampf auf, liess sich beide Brüste entfernen. Bereits im Juni hatte die 59-Jährige dann ihren Krebs besiegt. Der Weg dahin sei jedoch ein Kampf gewesen, gibt Tom Hanks zu bedenken. Sie wüssten nun, welche Hölle eine solche Erkrankung sei. «Ich kann mich nur verneigen vor dem Mut meiner Frau.»

Tom Hanks ist sich aber auch bewusst, wie priviligiert sie seien, dass sie sich die besten Ärzte hätten leisten können. In den vergangenen Monaten sei ihm klar geworden, dass es viele Menschen da draussen gäbe, die sich nicht die gleiche Behandlung leisten könnten. So seien auch ihnen auf der Suche nach der richtigen Behandlung viele Scharlatane begegnet. «Leute, die einen dann falsche Hoffnungen machten.» Diese würden einen dann in irgendeine Klinik in Bolivien schicken oder eine Pfirsichsteine-Diät empfehlen. «Es ist erschreckend, wie viele solche Leute es gibt. Das sind Raubtiere!.»

Dankbar zeigt sich auch Rita Wilson selbst. Sie fühle sich «gesegnet» und sei dankbar für die grosse Unterstützung ihrer Familie und Freunde in den vergangenen Monaten. Gleichzeitig ruft sie nun andere Frauen zur Krebsvorsorge auf und machte im Interview mit «E! News» vor einigen Tagen allen Zuschauern Mut: «Auch wenn man durch Schwierigkeiten im Leben geht, es geht immer weiter...»

Auch interessant