Die schlausten Twitter-Stars DiCaprio, Hilton & Co. (über)fordern ihre Follower

Sie sind beliebt und schlau zugleich: die «50 Smartest Celebrities on Twitter». In einer Analyse zeigte das «Time Magazine», welches Bildungsniveau man haben sollte, um die Tweets der beliebtesten Stars zu verstehen. Überraschungen inklusive!
Tweets Leonardo DiCaprio und Paris Hilton

Auf dem ersten Rang der schlausten Twitterer: Leonardo DiCaprio. Für seine Tweets muss man mindestens 7.5 Jahre die Schulbank gedrückt haben.

Verstehen Sie immer alles, was die Stars auf Twitter von sich geben? Das könnte gemäss «Time Magazine» davon abhängen, wem Sie auf dem sozialen Netzwerk folgen und wie lange Sie zur Schule gegangen sind. In einer aktuellen Untersuchung hat das US-Magazin die 50 schlausten Stars auf Twitter analysiert. Das Resultat: Um die 500 beliebtesten Stars auf Twitter zu verstehen, braucht es durchschnittlich eine Leseniveau der vierten Klasse. 

Für die 50 schlausten Celebrities seien bereits mindestens 5.9 Jahre amerikanische Schulbildung von Nöten. Zum Beispiel für Kelly Clarkson, die es auf den 49. Platz schaffte. Mit Vorsprung auf dem ersten Rang findet sich: Leonardo DiCaprio. Für seine Tweets muss man gemäss der Analyse 7.5 Jahre die Schulbank gedrückt haben.

UMWELTSCHUTZ SEI DANK!
Zu verdanken hat DiCaprio dieses Resultat seinem Engagement als Umweltaktivist. So twittert er häufig über «conservation» und «global warming», also über Umweltschutz und globale Erwärmung. Ebenfalls auf der illustren Liste finden sich Namen wie Eva Longoria, Paris Hilton, Ricky Martin, Pitbull oder sogar Willow Smith, die 14-jährige Tochter von Will Smith.

In die Vorauswahl schafften es die 500 Celebrities mit den meisten Followern. Von ihnen wurden jeweils die letzten 20 Tweets auf Englisch analysiert, und zwar nach einem Leseverständnis-Test, dem «Simple Measure of Gobbledygook», einer Messmethode für «Fachchinesisch». Gezählt wurden die dreisilbigen Wörter in einem Text. Daraus leitete das Magazin die Anzahl Schuljahre ab, die es für das Verstehen des Textes wohl braucht. Den «SMOG»-Test stellt die «Time» auch gleich online zur Verfügung - damit jeder selber testen kann, welchem Star-Bildungs-Niveau seine Tweets entsprechen. Einzige Einschränkung: Der Test funktioniert nur auf Englisch.

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