Apl.de.ap Typisch Schweiz? «Steak mit Kaviar»

Mit den Black Eyed Peas hat er Millionen von Platten verkauft, nun wandelt er auf Solopfaden. Apl.de.ap kam am vergangenen Freitag für einen Auftritt im Indochine nach Zürich. Mit SI online sprach er über die Schweiz und seine Heimat.
War schon vier Mal in der Schweiz: Apl.de.ap von den Black Eyed Peas.
© Getty Images War schon vier Mal in der Schweiz: Apl.de.ap von den Black Eyed Peas.

SI online: Apl.de.Ap, willkommen in der Schweiz. Was haben Sie bisher hier gemacht?
Apl.de.ap: Ich hatte einen Auftritt in Genf, bevor ich nach Zürich fuhr. Es war super, gute Stimmung und gute Leute. Ihr Schweizer feiert gerne, seid offen und nicht so steif wie die Amerikaner. Das schätze ich sehr. Zürich bildet übrigens den Abschluss meiner Europa-Tournee.

Bestimmt haben Sie schon ein typisches Schweizer Gericht gekostet.
Ja, das habe ich. Es war ein einheimisches Steak mit Kaviar. Sehr gut!

Normalerweise essen wir eher Fondue als Kaviar.
Fondue? Da tränkt man Brot in geschmolzenen Käse, oder?

Ja.
Hab ich mal probiert. Es war ganz okay.

Hatten Sie danach etwa Bauchschmerzen?
Ich komme von den Philippinen, dort haben wir starke Mägen.

Stimmt, Sie sind dort aufgewachsen und mit 14 Jahren in die USA gezogen. Heute werden Sie auf den Philippinen verehrt.
Es gibt eben nicht viele Philippinos, die international den Durchbruch schaffen. Meine Heimat ist mir sehr wichtig. Ich war dieses Jahr fast jeden Monat da, habe meine Familie besucht und Ferien gemacht. Es holt mich jeweils auf den Boden zurück.

Haben Sie den Black Eyed Peas auch schon Ihre Heimat gezeigt?
Ja, einfach alles! Nach einem Konzert in Manila habe ich Will, Fergie und Taboo in meine Provinz, Sapangbato, geschleppt. Wir haben in heissen Vulkan-Quellen gebadet und ein Spannferkel gebraten. Es war genial.

Wie fühlt es sich an, nach all den Jahren alleine auf der Bühne zu stehen?
Es macht Spass, auf jeden Fall. Es heisst vor allem, dass ich mehr Freiheit habe. Ich spiele meine eigenen Songs, die alten von Black Eyed Peas und anderen Künstlern.

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