Marc Terenzi Über Sorgerechts-Krieg: «Ich bin sehr betrübt»

Er entziehe sich jeglicher Verantwortung für sein jüngstes Kind, zahle keinen Unterhalt und wolle der Kindsmutter einen Maulkorb verpassen: Diese schweren Vorwürfe will Marc Terenzi, 33, nicht mehr länger auf sich sitzen lassen. Im Inteview mit SI online spricht der Sänger über sein Befinden, sein Verhältnis zu Tochter Emma - und über die bevorstehende Niederkunft seiner Ex-Frau Sarah Connor.
«Mit meinen 33 Jahren habe ich noch nie so regelmässigen Kontakt mit meinem Anwalt haben müssen», sagt Marc Terenzi.
© Getty Images «Mit meinen 33 Jahren habe ich noch nie so regelmässigen Kontakt mit meinem Anwalt haben müssen», sagt Marc Terenzi.

SI online: Marc Terenzi, wie geht es Ihnen nach den zahlreichen Negativschlagzeilen über den Unterhaltsstreit um ihre Tochter?
Marc Terenzi: Ich bin sehr betrübt darüber, dass man es nicht geschafft hat, sich um Emmas Wohlergehen einig zu werden. Ausserdem finde ich es bedauernswert, dass Emma bei jeder Möglichkeit der Presse und somit auch der Öffentlichkeit vorgeführt wird. Man sollte auch an den emotionalen Stressfaktor denken, dem sie ausgesetzt ist.

Lange haben Sie zu den Vorwürfen geschwiegen - Ende letzter Woche meldeten Sie sich doch noch zu Wort. Weshalb?
Weil dies meiner Meinung nach nichts ist, das in der Öffentlichkeit ausgetragen werden sollte! Doch nach all den haltlosen Anschuldigungen von Frau Lehmann und der Sicherheit, dass diese auch nicht enden werden, solange ich dem stillschweigend zuschaue, sah ich mich dazu veranlasst, die Situation richtigzustellen.

Sie kündigten an, das alleinige Sorgerecht für Emma beantragen zu wollen. Haben Sie schon etwas in die Wege geleitet?
Leider ist dies nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Ich möchte Emma nicht der Mutter entziehen und hoffe natürlich insgeheim noch immer auf ihre Einsicht.

Wie war die Reaktion der Kindsmutter nach Ihrer Aussage?
Ich weiss es nicht. Aber wir werden bestimmt bald darüber lesen können...

Wie ist Ihr Verhältnis zu Emma? Können Sie die Kleine regelmässig sehen?
Nein. Da wir uns auch in sonst nichts einig geworden sind, wird auch hier leider nicht mit einer aussergerichtlichen Einigung zu rechnen sein.

Waren Sie eigentlich bei der Geburt von Emma dabei?
Nein.

Wie hat sich Ihr Leben seit der Geburt verändert?
Ich glaube, ich habe mit meinen 33 Jahren noch nie so regelmässigen Kontakt mit meinem Anwalt haben müssen wie in den letzten Monaten! Dies ist sehr bedauerlich, wenn man bedenkt, dass ein so freudiges Ereignis, nämlich die Geburt meines Kindes, dahinter steckt!

Ihre Ex-Frau Sarah Connor ist hochschwanger und freut sich auf ihr drittes Baby. Das muss hart für Sie sein: Während sie im Mutterglück schwelgt, liegen Sie im Sorgerechtsstreit...
Das eine hat doch nichts mit dem anderen zu tun. Ich freue mich wahnsinnig für Sarah und Florian! Es ist doch immer wundervoll, wenn eine Patchworkfamilie wie unsere Zuwachs bekommt.

Wie sehen Sie Ihre Zukunft und die Zukunft Ihrer Tochter Emma?
Leider kann ich nicht in die Zukunft blicken, aber ich wünsche mir für alle nur das Beste, viel Glück, Liebe und vor allem Harmonie!

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